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Strasse Buchs–Dielsdorf Buchs begräbt die Pläne zur Sperrung der «Hand»

Der Gemeinderat Buchs vollzieht eine Kehrtwende. Nachdem er jahrelang eine Sperrung der Verbindungsstrasse nach Dielsdorf angestrebt hat, heisst es jetzt: Freie Fahrt für alle.

In einem normalen Jahr fahren bis zu 6000 Autos täglich über die «Hand» – im Bild Richtung Dielsdorf.
In einem normalen Jahr fahren bis zu 6000 Autos täglich über die «Hand» – im Bild Richtung Dielsdorf.
Archivfoto: Sibylle Meier

Der lang gehegte Traum vieler Lärmgeplagter in Buchs und Dielsdorf ist geplatzt. Nachdem ihnen jahrelang die Sperrung der Verbindungsstrasse zwischen den zwei Dörfern versprochen worden war, hat der Gemeinderat Buchs entschieden, die Strasse offen zu belassen. Selbst eine Teilsperrung der «Hand» am Wochenende und in der Nacht kommt für den Gemeinderat nicht mehr infrage.

«Bei veränderten Verhältnissen wird der Gemeinderat eine Neubeurteilung vornehmen.»

Gemeinderat Buchs

Noch vor einem halben Jahr versprach er der Bevölkerung in einer Mitteilung: «Das erste Teilziel ist es weiterhin, für die stark frequentierte interkommunale Strasse ein Teilfahrverbot zu erlassen.» Und: «Das erklärte Ziel bleibt: Die ‹Hand› soll vollständig für den Verkehr gesperrt werden.» Nun aber hat die Behörde ihre Pläne einer Teilsperrung begraben. Mehr noch: Sie will das Projekt mit Dielsdorf nicht mehr weiter vorantreiben. Ein Türchen lässt der Buchser Rat dennoch offen. Bei veränderten Verhältnissen werde er eine Neubeurteilung vornehmen, verspricht er in seiner neuesten Mitteilung.

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