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Gemeindeversammlung BassersdorfBudget haarscharf genehmigt, aber es droht ein Nachspiel

Nach einer Marathondebatte hat sich Bassersdorf am Donnerstag auf ein Budget für 2021 geeinigt. 10 von 15 Sparanträge kamen durch, eine Steuererhöhung hingegen scheiterte.

Über 200 Stimmberechtigte versammelten sich am Donnerstag zur Bassersdorfer Budgetdebatte in der BXA-Sporthalle.
Über 200 Stimmberechtigte versammelten sich am Donnerstag zur Bassersdorfer Budgetdebatte in der BXA-Sporthalle.
Foto: Chr. Wüthrich

Nach über vier Stunden unterbrochen von drei Pausen war die Luft buchstäblich draussen: Am Donnerstagabend um 23.48 Uhr beendete Gemeindepräsidentin Doris Meier (FDP) eine ausgesprochen kontroverse Bassersdorfer Gemeindeversammlung, die so lange dauerte wie kaum eine andere zuvor. Zwar hat man ein Budget formell verabschiedet, ob selbiges allerdings Bestand haben wird, scheint noch ungewiss.

Gleich mehrere Personen haben am Ende der Versammlung ihre Bedenken und deutlich hörbare Kritik am Verlauf des Versammlungsabends geäussert. Zudem überraschte ein offenkundig ziemlich unzufriedener Stimmberechtigter die Gemeindepräsidentin auch noch mit einem Rückkommensantrag zum Budget. Dies nachdem die Schlussabstimmung bei 13 Enthaltungen nur ganz knapp mit 94 zu 92 Stimmen zugunsten des abgeänderten Voranschlages ausgegangen war. Eine Nachzählung direkt nach der Abstimmung gab es nicht, weshalb manche dem Resultat nicht recht trauen mochten. Zumal man eingangs 202 Stimmberechtigte in der BXA-Sporthalle gezählt hatte und das mit den Zahlen aus der Schlussabstimmung irgendwie nicht so recht aufgehen wollte.

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