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Wirte im Unterland wenig begeistertBüezer-Beizen locken kaum Gäste an

Rund 40 Restaurants im Unterland öffnen derzeit über Mittag als Betriebskantine für Handwerker und Bauarbeiter. Wirklich lohnen tut sich das aber nicht.

Jasmin Syz öffnet ihre Beiz für Büezer, auch wenn sich das finanziell nicht gross lohnt.
Jasmin Syz öffnet ihre Beiz für Büezer, auch wenn sich das finanziell nicht gross lohnt.
Foto: Paco Carrascosa

Der Gasthof Hirschen in Lufingen von Jasmin Syz ist von 11 bis 14 Uhr jeweils geöffnet. Wie rund 200 Gastronomiebetriebe im Kanton Zürich hat die Wirtin eine Bewilligung, um ihr Lokal als sogenannte Büezer-Beiz zu betreiben. Das bedeutet, dass sie Angestellte von Baufirmen, Landwirtschaftsbetrieben sowie Handwerkerinnen und Handwerker bei sich begrüssen darf.

«Es kommen täglich zwischen fünf und zehn Gäste vorbei», sagt Syz. Viele würden in den Bereichen Gartenbau und Montage arbeiten. «Die Leute sind froh, dass sie wieder zu uns kommen dürfen und einen Platz haben, wo sie sich zum Essen hinsetzen können», sagt die Wirtin. Finanziell lohne sich das Ganze für sie allerdings nicht. Es reiche, um einen Bruchteil des Verlusts zu decken, der momentan aufgrund des Lockdown eingefahren werde. Der Hirschen bietet über Mittag drei Menüs an, die zwischen 15 und 22 Franken kosten.

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