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4,5 Millionen Franken Gewinn für das Spital Bülach

Zum vierten Mal in Folge seit Einführung der neuen Spitalfinanzierung präsentiert das Spital Bülach ein positives Betriebsergebnis.

Seit 2015 ist das Spital Bülach eine Aktiengesellschaft.
Seit 2015 ist das Spital Bülach eine Aktiengesellschaft.
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Im ersten Jahr als Aktiengesellschaft hat das Spital Bülach einen operativen Betriebsgewinn von 4,5 Millionen Franken erwirtschaftet. Zwar lag der Betriebsertrag mit gut 130 Millionen Franken ein Prozent unter dem Vorjahreswert. Weil aber das Jahr 2015 mit 2014 aufgrund von damals ausserordentlichen Erträgen nur bedingt verglichen werden kann, sei dieses Ergebnis insgesamt erfreulich, schreibt das Spital am Mittwoch in einer Mitteilung.

2015 wurden leicht weniger Patientinnen und Patienten stationär behandelt, die ambulanten Behandlungen nahmen jedoch massiv zu. Der Betriebsaufwand erhöhte sich von 115 Millionen Franken auf 118 Millionen Franken.

Eigenkapitalquote von 56,5 Prozent

Da für das Spital Bülach als Aktiengesellschaft das Arbeitsgesetz gemäss Obligationenrecht neu vollumfänglich zur Anwendung gelangt, war es notwendig, Personalressourcen aufzustocken, um gesetzlichen Anforderungen zu genügen und weiterhin eine lückenlose Versorgung anbieten zu können, schreibt das Spital weiter. Höhere Personalkosten seien deshalb massgeblich der Grund für den gestiegenen Betriebsaufwand.

Nach Abschreibungen und Zinsen sowie einem betriebsfremden Ergebnis von knapp über 400'000 Franken erzielte das Spital Bülach einen Überschuss von insgesamt 4,5 Millionen. Der Generalversammlung wird vorgeschlagen, diesen Betrag vollständig dem Eigenkapital zuzuweisen, was zu einer Eigenkapitalquote von 56, 6 Prozent führt. Dass das Spital über ausreichend Eigenkapital verfügt, ist wichtig, um auch künftig Projekte und bauliche Erneuerungen finanzieren zu können.

Finanziell gestärkt für die Zukunft

Wie in der Interkommunalen Vereinbarung zwischen den Aktionärsgemeinden festgehalten ist, werden in den ersten fünf Jahren nach der Gründung der Aktiengesellschaft keine Dividenden ausbezahlt. «Dies dient der weiteren, finanziellen Stärkung der Spital Bülach AG und zeigt, dass bei unserer Aufgabenerfüllung auch als AG immer noch primär die gesundheitliche Grundversorgung und medizinische Betreuung der Bevölkerung des Zürcher Unterlandes im Vordergrund steht und nicht die Profitmaximierung», betont CEO Rolf Gilgen.

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