Bülach/Kloten

A51: Bauzeit ist nicht verkürzbar

Der Regierungsrat hat verschiedene Fragen zweier Unterländer Kantonsräte zur Sanierung der Flughafenautobahn beantwortet.

Wegen eines Unfalls staute sich am 9. September der Verkehr vor der Ausfahrt Bülach-Süd auf der Flughafenautobahn.

Wegen eines Unfalls staute sich am 9. September der Verkehr vor der Ausfahrt Bülach-Süd auf der Flughafenautobahn. Bild: Archiv ZU

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Von hohem Verkehrsaufkommen bis hin zu Staus mit langen Wartezeiten muss derzeit jeder Automobilist rechnen, der auf der Flughafenautobahn zwischen Bülach und Kloten unterwegs ist. Denn im Herbst wurde mit der Sanierung der Autobahn begonnen, die bis 2019 andauern wird. Darüber, was weshalb wie und für wie lange gemacht wird, hat der Kanton bis anhin nur knapp informiert. Die Verunsicherung in der Bevölkerung sei gross, befanden die Unterländer FDP-Kantonsräten Nadja Galliker und Michael Biber. Ende September reichten sie beim Regierugnsrat deshalb eine Anfrage mit diversen Fragen zum 186 Millionen teuren Projekt ein. Nun hat die Zürcher Regierung geantwortet.

Dauerstaus verhindern

Wie der Antwort des Regierungsrates zu entnehmen ist, wurden seit der Inbetriebnahme der A51 vor gut 40 Jahren keine grösseren Instandsetzungsmassnahmen mehr vorgenommen. Die Strasse müsse deshalb saniert werden, ist der Regierungsrat überzeugt. Konkret bedeutet dies: Sie wird den heutigen Sicherheitsanforderungen und dem Umweltschutz angepasst sowie für eine interventionsfreie Betriebszeit in den nächsten 20 Jahren vorbereitet.

Die Bauphasen wurden gemäss Regierung so geplant , dass Dauerstaus verhindert werden können. Die Arbeitszeiten seien so festgelegt, dass die Bauzeit möglichst kurz ist. So herrschen auf der Baustelle längere Arbeitsschichten, 2-Schicht-Betrieb sowie eine 6-Tage-Woche.

Auch Kriterien wie Umweltauflagen und Kosten sind für die Instandsetzungsarbeiten mitenscheidend. Zudem seien gewiss e Arbeiten an klimatische Bedingugen geknüpft: So können Erdarbeiten, Unter- und Oberbodenarbeiten sowie Belagsarbeiten nur bei trockener Witterung und entsprechenden Temperaturen ausgeführt werden. Diese Arbeiten seien deshalb an gewisse Jahreszeiten gebunden. Weitere Massnahmen können zudem nur bei Tageslicht ausgeführt werden. «Aus all diesen Gründen kann die geplante Bauzeit nicht verkürzt werden», gibt der Regierungsrat zu Protokoll.

Ab Weihnachten zweispurig

Immerhin: Wie bereits Mitte November bekannt wurde, dauert die Spurreduktion in Richtung Zürich nur noch bis Weihnachten an. Dann nämlich sind die Vorarbeiten abgeschlossen. Zwischen 2016 und 2018 soll die Autobahn mit wenigen Ausnahmen in beide Richtungen zweispurig befahrbar sein.

Erstellt: 11.12.2015, 16:30 Uhr

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