Embrach

Auf dem Spielplatz abheben mit der «Embri-Air»

Der öffentliche Spielplatz Hard, unmittelbar beim Bahnhof, ist offiziell eröffnet worden.

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Sobald die wichtigsten Gäste, die Kindergartenklasse von Christina Sollberger, eingetroffen waren, konnte die kleine Eröffnungsfeier beginnen. Der Ressortvorsteher Infrastruktur, Hans Dietrich, schnitt zusammen mit Urs Greutmann, Bereichsleiter Forst und Werke das rote Band mit einer Heckenschere durch.

Sofort stürmten die Kinder den Platz und enthüllten das rote Flugzeug. Darauf prangte der stolze Name Embri Air. Auf der Heckflosse ist das Wappen Embrachs aufgemalt, die Immatrikulation lautet HB-Embriforst.

«Wir gehen sehr oft auf den Spielplatz Hard, die Kinder finden hier unzählige Spielmöglichkeiten»

Mit zufriedenem Lächeln beobachtete Greutmann, wie die Kinder darauf herumkletterten, balancierten und hineinkrochen. Das Flugzeug in dieser Art gibt es exklusiv auf dem Spielplatz Hard, denn es ist nach einer Idee von Urs Greutmann entstanden. «Ich wollte den Kindern etwas Besonderes kreieren und kam dann auf die Idee dieses Fluggerätes», berichtete Greutmann.

Auch um die Verbundenheit zur Flughafenregion abzubilden. Zuerst baute Greutmann ein Modell und besprach dessen Umsetzung mit einem Profispielplatzerbauer. Gebaut ist das Fluggerät mit herkömmlichen Rutschröhren, mit Netzähnlichen Strickleitern können die kleinen Passagiere den Flieger erklimmen. Sollte ein Kind herunterpurzeln fängt ein Teppich aus Holzschnitzeln den Fall weich auf.

Genau 1761 Schrauben

In seiner Ansprache würdigte Dietrich die Initiative und Kreativität von Urs Greutmann, dem Bereichsleiter Forst und Werke. «Alles was Sie hier sehen, ist von der Idee, dem Konzept und der Bauführung aus seiner Hand gekommen», betonte Dietrich. Realisiert hat Greutmann den Bau mit seinem Team, wofür 880 Arbeitsstunden aufgewendet wurden.

Dietrich verriet einige beeindruckende Eckdaten: Die Gesamtkosten betrugen 131000 Franken, davon sind 70000 Eigenleistung von Forst und Werk. Für Spielgeräte gab die Gemeinde rund 45000 Franken aus. Laut Greutmann belaufen sich die Anzahl Schrauben die alles zusammenhalten auf genau 1761 Stück. Alle Spielgeräte, welche von Forst und Werk gezimmert wurden, sind aus Kastanienholz verbaut.

Beim Bau der Anlage musste Greutmann primär auf die Sicherheit achten. Deshalb hat es zum Beispiel keinen Fussballplatz. «Die Bahnlinie ist unmittelbar angrenzend, um jede Gefahrenquelle auszuschalten, verzichteten wir darauf», erklärte der Bereichsleiter.

Begeistert zeigte sich auch Carina Tavares die mit ihrer Familie in der Nähe wohnt. «Wir gehen sehr oft auf den Spielplatz Hard, die Kinder finden hier unzählige Spielmöglichkeiten», sagt die Mutter eines fünfjährigen Sohnes. «Auch wenn wir einmal Besuch von Angehörigen mit eigenen Kindern haben, führt unser Weg hierher.»

Offiziell hob die Embri-Air am Dienstag ab. Seit November letzten Jahres ist der Spielplatz für die Bevölkerung zugänglich.

Erstellt: 11.02.2020, 15:33 Uhr

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