Bülach

Aussicht auf mehr Ferien fürs Stadtpersonal

Gute Nachrichten für das Personal der Stadt Bülach. Es soll eine zusätzliche Ferienwoche erhalten. Nun muss nur noch der Gemeinderat Ja sagen.

Blicks aufs Bülacher Rathaus: Die städtischen Angestellten dürfen auf mehr Ferien hoffen.

Blicks aufs Bülacher Rathaus: Die städtischen Angestellten dürfen auf mehr Ferien hoffen. Bild: Archiv Sibylle Meier

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Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bülach im Alter zwischen 20 und 50 Jahren dürfen auf eine zusätzliche, fünfte Ferienwoche hoffen. Mitarbeitende ab 60 Jahren kämen sogar in den Genuss einer sechsten Woche. Die Arbeitszeit der städtischen Mitarbeitenden soll weiterhin 42 Stunden pro Woche betragen.

Voraussetzung für diese zusätzliche Ferienwoche ist, dass der Gemeinderat die Revision der Bülacher Personalverordnung genehmigen wird. Die Erhöhung der Anzahl Ferientage sei die wohl weitreichendste Anpassung der Verordnung, schreibt der Bülacher Stadtrat in seinem Antrag an den Gemeinderat.

Andere Gemeinden machen es vor

In den Grundsätzen der neuen Personalverordnung bekenne sich die Stadt Bülach zu zeitgemässen Arbeitsbedingungen: «Die Anzahl Ferientage sind dem Kernbereich attraktiver und zeitgemässer Anstellungsbedingungen zuzuordnen.» Genügend Erholung stehe im direkten Zusammenhang zu guter und nachhaltiger Leistungsfähigkeit, heisst es im Antrag an den Gemeinderat weiter. Zahlreiche Gemeinde, Städte und Kantone, mit welchen Bülach als Arbeitgeberin im Wettbewerb stehe, könnten momentan die Trumpfkarte einer fünften Ferienwoche spielen, schreibt der Bülacher Stadtrat weiter. Als Beispiele aus dem Zürcher Unterland nennt er Kloten, Glattfelden oder auch Niederhasli.

Der Stadtrat hat zudem ausgerechnet, dass diese zusätzliche Ferienwoche für die rund 150 betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in etwa 230'000 Franken kosten würde. Dabei handle es sich jedoch nur um einen theoretischen Betrag, falls für jeden Mitarbeitenden ein Ersatz mit gleichem Lohn aufgeboten werden müsse. Das sei in der Praxis aber kaum der Fall. Und bereits heute hätten die im Alter erhöhten Ferienansprüche in der Regel keinen Einfluss auf den Stellenplan. Sie könnten deshalb als kostenneutral betrachtet werden.

Mit der Genehmigung der totalrevidierten Personalverordnung und durch den Bülacher Gemeinderat könnte diese bereits per 1. September dieses Jahres in Kraft treten. Die heute noch gültige Fassung stammt aus dem Jahr 2000.

Erstellt: 12.02.2019, 14:59 Uhr

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