Opfikon

«Ich empfehle, einen Helm und Schoner zu tragen»

Der Bau des Pumpparks beim Schulhaus Mettlen kommt gut voran. Einige Jugendliche haben die asphaltierte Anlage bereits ausprobiert und sind sehr zufrieden.

Darius (15) aus Wallisellen (rechts) und Alex (15) aus Dübendorf haben den neuen Pumppark in Opfikon bereits getestet.

Darius (15) aus Wallisellen (rechts) und Alex (15) aus Dübendorf haben den neuen Pumppark in Opfikon bereits getestet. Bild: Flavio Zwahlen

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Der Skaterplatz beim Schulhaus Mettlen in Opfikon wird durch einen Pumppark erweitert. Dabei handelt es sich um eine gewellte Fläche, die mit Velos, Skateboards oder Inlineskates befahren werden kann. Geplant ist, dass die neue Attraktion Ende August fertiggestellt ist. Doch bereits jetzt scheint das Projekt weit fortgeschritten zu sein. Diesen Eindruck erhält man zumindest, wenn man beim Platz an der Ecke Schul- und Wallisellerstrasse vorbeikommt.

Darius (15) aus Wallisellen und Alex (15) aus Dübendorf liessen es sich nicht nehmen, den Pumppark bereits zu testen. «Ich fahre seit einiger Zeit Mountainbike. Nun wollte ich mich in den Sommerferien mal auf dem BMX versuchen», sagt Darius. Auf dem kleineren und dadurch wendigeren Fahrrad habe er viel mehr Freiheiten. «Es ist ein ganz anderes Fahrgefühl.»

Vorsicht geboten

Alex fährt mit seinem eigenen, herkömmlichen Velo durch den Pumppark. «Mit dem BMX ist es zwar einfacher, doch es geht auch mit dem normalen Velo.» Er erklärt: «Wenn man bei den Rampen sein Gewicht aufs Vorderrad drückt, schafft man es ohne Trampen durch den Parcours.»

«Ich habe mich auch schon an den Knien verletzt. Deshalb empfehle ich, einen Helm und Schoner zu tragen.»

Darius sagt: «Ich habe diese Technik ziemlich schnell gelernt.» Man dürfe sich aber nicht überschätzen, sonst könne man schnell das Gleichgewicht verlieren. «Ich habe mich auch schon an den Knien verletzt. Deshalb empfehle ich, einen Helm und Schoner zu tragen.» Leider sei sein Helm zurzeit kaputt, darum trage er nur eine Mütze. «Meine Eltern wissen aber Bescheid», fügt er schmunzelnd an, im Wissen, dass er ohne Helm in der Zeitung zu sehen sein wird.

Vergleichbare Pumpparks sind auch in anderen Gemeinden im Kanton Zürich zu finden. Aber anders als beispielsweise der Bikepark Allmend im Sihlcity, der aus Erde besteht, zieht man in Opfikon Asphalt vor. Die Vorteile sind offensichtlich: Der Pumppark ist so bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen nutzbar und die Unterhaltskosten sind tief. Die Baukosten sollen sich auf höchstens 160'000 Franken belaufen.

Auch am Schluefweg

Ein ähnlicher «Wellen-Mulden-Parcours» steht seit Mittwoch am Schluefweg in Kloten. Dieser wird jedoch nach drei Wochen wieder abgebaut. Das Sportamt und die Koordinationsstelle Veloverkehr des Kantons Zürich organisieren gemeinsam das Projekt «pumptrack.zh». Dabei sind seit Mai zwei mobile Pumptrack-Anlagen im Kanton auf Tour und stehen jeweils für 21 Tage an einem Standort.

Über 70 Schulen und Gemeinden haben sich für das Projekt beworben. Von diesen wurden letztlich 19 ausgelost, 6 davon aus dem Unterland. Der Pumptrack, der in den vergangenen drei Wochen bei der Schule in Rorbas stand, hat nun also nach Kloten gewechselt. Danach wird er noch in Glattfelden, Rafz, Bachs und Embrach aufgebaut. Gemeinden, die dieses Jahr leer ausgegangen sind, können sich nächstes Jahr wieder bewerben.

Erstellt: 02.08.2019, 13:23 Uhr

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