Höri

OK erwartet bis zu 15 000 Besucher am Hörifäscht 2017

In gut zehn Monaten wird das Hörifäscht gefeiert. Die Organisatoren erwarten rund 30 Aussteller und 15000 Besucher. Das Motto lautet: «Höri läbt und zeigt, was es hät».

Mit Volldampf geht die Organisation des Hörifäschts 2017 voran. Das Festgelände begutachten (v.l.) Stefan Utzinger vom Organisationskomitee, Roger Götz, Gemeindepräsident , und Christian Meier, OK-Präsident.

Mit Volldampf geht die Organisation des Hörifäschts 2017 voran. Das Festgelände begutachten (v.l.) Stefan Utzinger vom Organisationskomitee, Roger Götz, Gemeindepräsident , und Christian Meier, OK-Präsident. Bild: Madeleine Schoder

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Das Hörifäscht, das nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit bedeutet, sondern auch eine stattliche Gewerbeausstellung, findet von Freitag, 12., bis Sonntag, 14. Mai 2017 wiederum im Gewerbegebiet Altmannstein-, Hof- und Haldenstrasse statt. Der dreitägige Anlass ist der dritte seiner Art. Bereits im Jahr 2000 und im Jahr 2004 gingen Hörifäschter über die Bühne ­– im 2000 übrigens auch genau vom 12. bis 14. Mai. Dass seit 2004 nicht weniger als 13 Jahre ins Land ziehen müssen, bis wieder einmal ein Hörifäscht stattfindet, sei darauf zurückzuführen, dass es in dieser Zeit nicht möglich gewesen sei, ein Organisationskomitee auf die Beine zu stellen, erklärt OK-Präsident und Gemeinderat Christian Meier.

1000 Sitzplätze

Ein rauschendes Fest soll es werden, das Hörifäscht Ausgabe 2017. Für das gemütliche Geniessen des grossen kulinarischen Angebots, das von den Ortsvereinen noch erweitert wird, werden 1000 Sitzplätze angeboten. Wie es in der nun vorliegenden Sponsoring-Dokumentation heisst, steht das breite Leistungsangebot der Höremer Gewerbetreibenden im Zentrum des Festes. Auf dem Ausstellungsgelände präsentieren sich aber auch die Vereine und die Organisationen des Dorfes mit seinen gut 2600 Einwohnerinnen und Einwohnern. «Aktuell rechnen wir mit etwa 30 Betrieben und rund 15000 Besucherinnen und Besuchernn», sagt Meier, Chef des elfköpfigen Organisationskomitees.

Appenzeller zu Besuch

Regierungsrat Markus Kägi habe seine Anwesenheit am Hörifäscht 2017 bereits zugesagt. Zudem sei man bestrebt, zum ersten Mal ein Riesenrad für das Fest in Betrieb zu nehmen. Auch sei das Sponsoring gut angelaufen und man werde im Hinblick auf das Fest eine Werbetasche herstellen lassen, die im Oktober an der Bülimäss vom Höremer Gewerbe verteilt werden soll.

War im Jahr 2004 der Bündner Nobelkurort St. Moritz Gastgemeinde am Hörifäscht, so wird nächstes Jahr das Appenzellerland Gastregion sein. Gemäss Christian Meier passt diese Landesgegend sehr gut zu Höri, denn auch Appenzell sei «bodäständig, gsellig und guet».

Motto wieder auferstanden

Das Motto des nächsten Festes lautet «Höri läbt und zeigt, was es hät». Damit lehnt es sich stark an das Motto der ersten Durchführung an: «Höri läbt… Höri zeigt, was s hätt», hiess es damals. Im Vordergrund stand dabei die Botschaft, dass Höri ein prosperierendes Dorf sei. Der Gedanke der gesellschaftlich, kulturell und gewerblich sehr aktiven Höremer Gemeinschaft wurde nun mit dem nur leicht abgeänderten Slogan wieder aufgenommen.

Im 2004 stand eher die Vorfreude an das ausgedehnte Festtreiben im Vordergrund. Das Motto lautete damals nämlich «3 Täg, 2 Nächt, 1 Fäscht = Hörifäscht».

Jacko ist nicht mehr

Am ersten Hörifäscht thronte eine rund 10 Meter hohe Statue des Popsängers Michael Jackson über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher. Und das 8 Tonnen schwere Gebilde blieb bis kurz vor Beginn des zweiten Hörifäschts im Frühling 2004 dort stehen. Dann musste Jackson jedoch vom Sockel steigen, da man den Platz für den Festbetrieb benötigte … und weil «seine Popularität arg gelitten hat», wie der «Zürcher Unterländer» damals schrieb. «Sollte er wirklich zum King of Pop zurückfinden, dann wird Jacko bestimmt irgendwo auferstehen», hiess es damals weiter. Michael Jackson müsste tatsächlich «auferstehen», denn bekanntlich verstarb der Musiker am 25. Juni 2009.

Das liebe Wetter

Meteorologisch gesehen waren die beiden ersten Durchführungen des Hörifäschts doch sehr durchzogen. Im Jahr 2000 regnete es am Eröffnungstag, danach war das Wetter aber einigermassen akzeptabel. Ganz anders im Frühjahr 2004: das Hörifäscht war geprägt von beissender Kälte, heftigen Regengüssen und starken Windböen. Für das Hörifäscht 2017 kann es also eigentlich nur schöner werden.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 01.07.2016, 16:49 Uhr

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