Glattal

Publibike kommt ins Unterland

Vier Gemeinden planen gemeinsam ein Verleihnetz für Fahrräder.

Im September soll Publibike auch im Glattal an den Start gehen.

Im September soll Publibike auch im Glattal an den Start gehen. Bild: Keystone

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Die Gemeinden Kloten, Opfikon, Dübendorf und Wallisellen haben dem Projekt bereits zugestimmt. Der geplante Start von Publibike im Glattal ist der September dieses Jahres. Gemäss Sarah Keller, sie ist verantwortlich für das Projekt in der Stadt Opfikon, werden 19 Stationen auf die Gemeinden verteilt. Total werden die Standorte etwa 80 Velos anbieten. «Wie das mit der Logistik genau aussehen wird, ist jedoch noch nicht genau geklärt», sagt Keller.

Simultan zum bereits bestehenden Zürcher Netz von Publibike werden auch im Glattal die Hälfte der angebotenen Fahrräder E-Bikes sein. Und wie die Stadt Kloten mitteilt, werden sich die jährliche Kosten auf maximal 24540 Franken pro Gemeinde belaufen.

Fünf Standorte

Jede Gemeinde wird fünf Standorte erhalten, abgesehen von Wallisellen, die vier Stationen installieren wird. Bereits bekannt gab beispielsweise die Stadt Kloten die Standorte für die Stationen: Es sind dies Schluefweg, Stadtzentrum/Stadthausplatz, Bahnhof Kloten, Bahnhof Balsberg und Flughafen Kloten. Auch in Dübendorf steht bereits fest, wo die Velos künftig abgestellt werden (Flugplatz Dübendorf, Bahnhof Dübendorf Süd, Stadtzentrum/Stadthausplatz, Freibad Oberdorf und Hochbod, Knoten Sonnental). «Es kann auch sein, dass ein Standort noch angepasst wird», sagt der Stadtschreiber von Dübendorf, Martin Kunz, auf Anfrage.

Wallisellen ist derweil noch nicht ganz so weit. «Zurzeit findet die Standortabklärung statt», sagt Marcel Amhof, Kommunikationsverantwortlicher der Gemeinde Wallisellen.

Die geplanten Stationen werden sich alle auf öffentlichem Grund befinden. Gemäss Kunz prüft aber Publibike zurzeit, ob auch weitere Stationen auf privatem Grund möglich sind. Denn wie Publibike auf ihrer Website schreibt: «Im Optimalfall sollte alle 200 bis 300 Meter eine Station zu finden sein.»

Zu klein für eigenes Netz

Der Grund, weshalb man mit Publibike, einer Tochterfirma von Postauto Schweiz AG, zusammenarbeitet, ist, dass diese bereits einen Auftrag der Stadt Zürich hat. Das Gebiet sei zu klein, als dass man ein eigenes Netz aufbauen könnte. Man werde sich dem Netz von Zürich anschliessen, sagt Sarah Keller. Denn für das Funktionieren eines solchen Netzes ist es zentral, dass es grenzüberschreitend funktionieren kann. Daher ist es notwendig, dass man das Bike-sharing-System Glattal als Teil des Netzes ‹Züri Velo› anbietet. «So kann ein Nutzer zum Beispiel von Zürich nach Kloten fahren und das Fahrrad dort an einem Publibike-Standort stehen lassen», sagt Kunz.

Nicht alle sind begeistert von den Leihvelos. Publibike stand letztes Jahr vermehrt in der Kritik. Die Schlagzeilen handelten von geknackten Veloschlössern, schlechten Geschäftszahlen und Klagen der Konkurrenten.

Erstellt: 13.02.2019, 10:32 Uhr

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