Bülach

Stadtrat forciert Schulhausbau im Guss-Areal

Weil die Schülerzahlen stetig steigen, soll noch dieses Jahr der Planungskredit gesprochen werden.

Auf dem Areal des Kulturzentrums Kantine (vormals Guss 39) plant die Stadt Bülach ein neues Primarschulhaus.

Auf dem Areal des Kulturzentrums Kantine (vormals Guss 39) plant die Stadt Bülach ein neues Primarschulhaus. Bild: Sibylle Meier

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Im Norden der Stadt Bülach muss dringend Schulraum angeboten werden. Der Stadtrat hat deshalb entschieden, die Planung des Schulhauses Guss zügig an die Hand zu nehmen und dem Gemeinderat in diesem Jahr einen entsprechenden Planungskredit zu unterbreiten. Dies schreibt er in einer Medienmitteilung. Die Primarschulpflege rechne mit einer langfristigen Zunahme um 12 Primarklassen und 4 Kindergartenabteilungen. Zwar könnte der akute Bedarf an Klassenzimmern in den nächsten 2 Jahren durch Modulbauten abgedeckt werden. Knapp werde es aber bereits in den kommenden Jahren beim Hort, bei den Turnhallen-Kapazitäten und bei weiteren Spezialräumen.

Eine vom Stadtrat in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie hat verschiedene Varianten der Schulraumerweiterung geprüft und auch finanziell gegeneinander abgewogen. Das Fazit: Eine Realisierung des gesamten benötigten Volumens auf dem Areal Hohfuri wäre zwar möglich. Die Schule würde nach einem solchen Ausbau allerdings rund 800 Kinder umfassen, denn auf dem Areal müssten 30 Primarklassen und 4 Kindergartenabteilungen untergebracht werden.

Etappierter Ausbau geplant

Der Stadtrat spricht sich gegen ein solches Grossschulhaus auf dem Areal Hohfuri aus. Er favorisiert eine etappierte Erweiterung des Schulraums im Norden. In einer ersten Etappe soll ein neues Schulhaus auf dem Grundstück «Bülach Nord, Baubereich 7» entstehen – dort wo heute das Kulturzentrum Kantine (vormals Guss 39) steht. Die Stadt Bülach ist seit Juni 2017 Eigentümerin des rund 3700 Quadratmeter grossen Grundstücks.

Nach dem Bau des Schulhaus Guss könne der weitere Ausbau gemäss den sich entwickelnden Schülerzahlen auf dem Schulareal Hohfuri erfolgen. Die bereits erstellten Modulbauten können in die Planung einbezogen und ebenfalls für den Ausbau genutzt werden.

Für einen Neubau auf dem Guss-Areal spreche auch die Bedeutung von Schulhäusern für die Identifikation eines neuen Quartiers. Zudem könne durch eine solche Quartierschule der Schulweg für kleinere Kinder auf eine verträglichere Distanz reduziert werden, was zu weniger Busfahrten und Elterntaxis führen würde.

Erstellt: 16.01.2020, 16:32 Uhr

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