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Ab Oktober sind zwei weitere Schrankenanlagen in Betrieb

Nächste Woche beginnt die Installation von zwei neuen Schranken für die Glattalbahn. An den Kreuzungen in Opfikon soll das Unfallrisiko dadurch sinken. Auch an anderen Standorten, wollen die Verkehrsbetriebe Glattal (VBG) bald solche Anlagen bauen.

Barrieren für mehr Sicherheit: In Opfikon wird an der Kreuzung Flughof-/Riethofstrasse das Lichtsignal durch Barrieren ersetzt.
Barrieren für mehr Sicherheit: In Opfikon wird an der Kreuzung Flughof-/Riethofstrasse das Lichtsignal durch Barrieren ersetzt.
David Küenzi

Bei den beiden Opfiker Kreuzungen Flughof-/Riethofstrasse, sowie Flughof-/Rohrstrasse ergreifen die VBG Massnahmen. Die Bevölkerung wurde informiert, dass ab nächster Woche Schrankenanlagen montiert werden. Bis Mitte September dauern die Tiefbauarbeiten und ab dem 6. Oktober sollen die Schranken dann in Betrieb genommen werden.

In der Mitteilung heisst es, die Arbeiten würden mehrheitlich tagsüber erfolgen. Einzelne Nachtschichten seien dennoch unumgänglich. So werden beim Knoten Riethof-/Flughofstrasse einzelne Arbeiten in der Nacht erledigt.

Keinen Einfluss auf den Verkehr

Grundsätzlich sollten während der gesamten Bauzeit keine Verkehrsteilnehmer behindert werden. Im Bedarfsfall setzen die VBG einen Verkehrsdienst ein. Ausserdem bleiben wetterbedingte Terminanpassungen vorbehalten.

«Wir können nicht in eigener Regie Schrankenanlagen aufbauen»

Katrin Piazza, Mediensprecherin VGB

Das Schrankenprojekt betrifft aktuell fünf Kreuzungen: Eine Anlage wurde in Wallisellen bereits in Betrieb genommen. Die nächsten zwei folgen jetzt. Bei den restlichen beiden dauert es noch ein bisschen länger. So gab es gegen die geplante Schrankenanlage auf der Kreuzung Flughof-/Europastrasse, ebenfalls in Opfikon, eine Einsprache.

«Der Baustart verzögert sich bis nächsten Frühling», sagt Mediensprecherin Katrin Piazza. Weitere Schranken sind bei der Ringstrasse in Dübendorf geplant. «Dort gestaltet sich die Verkehrssituation aber so komplex, dass wir die Anlage nicht in absehbarer Zeit realisieren können.»

Tempodrosselung bei der Halstestelle Neugut

Im Juli geschah der letzte tödliche Unfall, in den die Glattalbahn verwickelt war. In Wallisellen bei der Haltestelle Neugut. Ein zwölfjähriges Mädchen verstarb nachdem sie auf dem Velo mit einem Tram kollidiert war. Bei dieser Kreuzung sind aber noch keine Schranken geplant.

«Die Unfallursache ist noch nicht umfassend geklärt. Wenn dies der Fall ist, entscheiden wir über das weitere Vorgehen an diesem Standort.» Auf einer Kreuzung seien die Trams Verkehrsteilnehmer, wie alle anderen auch. «Wir können nicht in eigener Regie Schrankenanlagen aufbauen», sagt Piazza.

Bei der Haltestelle Neugut und in Dübendorf in der Nähe des Bahnhofs Stettbach haben die VBG aber bereits reagiert und die Tempolimite herabgesetzt. Dies gehöre zu einer Reihe von Sofortmassnahmen, die nach dem tödlichen Unfall in Wallisellen besprochen worden seien.

Bisher durften die Trams mit einem Tempo von 60 Kilometern pro Stunde unterwegs sein – neu gilt Tempo 36. Die Glattalbahn hat dazu im Juli ein internes Schreiben verschickt, in dem sie die Geschwindigkeitsreduktion als «Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer» bezeichnet.

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