Rafz

Ablaugen, Entlacken und Entrosten in Rafz

Die Meier Oberflächen AG mit ­Firmensitz in Rafz steht für die Werterhaltung durch ­professionelle Renovierung diverser Oberflächen wie ­verwitterter Fensterläden.

Didier Lengacher (links) und Urs Meier führen die Firma mit viel Begeisterung und Herzblut.

Didier Lengacher (links) und Urs Meier führen die Firma mit viel Begeisterung und Herzblut. Bild: ape

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Die Firma Meier Oberflächen AG ist von der kleinen Dorfmalerei über Jahrzehnte und über Ge­nerationen zu einem grossen ­Betrieb gewachsen, der heute 40 Mitarbeiter beschäftigt und behaupten kann, dass sie der Schweizer Marktleader in Sachen Ablaugen, Entlacken und Entrosten ist.

Ein starkes Standbein der Firma Meier ist die Fensterladen-Renovation, die von A bis Z angeboten wird, da das Unternehmen so weit eingerichtet ist, dass es ­alles unter einem Dach anbieten kann. Die Rafzer verfügen über einen eigenen Fuhrpark, welcher es dem Kunden ermöglicht, die Fensterläden abholen und wieder zurückbringen zu lassen, sofern diese im Tourengebiet liegen und mit dem LKW zugänglich sind. «Ein renovierter Fensterladen bereitet wieder viele Jahre Freude, gleichzeitig erfüllt er seinen nützlichen Zweck und ist gleichzeitig auch ein Schmuck jedes Hauses», sagt Urs Meier, Geschäftsinhaber und Geschäfts­führer.

Von der Schraube bis zur Saftpresse

Metall wie Industrie- und Präzisionsteile, Kunstobjekte, Old­timer und vieles mehr kann die Meier Oberflächen AG dank grossem Know-how und den entsprechenden chemisch aufbereiteten Bädern ebenfalls mühelos entlacken und entrosten. Das Angebot der Behandlung reicht von der kleinsten Schraube über Aviatikteile bis zur sechs Tonnen schweren Saftpresse.

Das Unternehmen verfügt auch über 30 Annahmestellen in der Schweiz, die es den Privatkunden ermöglichen, das zu behandelnde Material dort abzugeben und hernach wieder abzuholen.

Didier Lengacher, Familienmitglied und «der Mann für alle Fälle», arbeitet seit gut fünf Jahren im Betrieb mit, hat alle Abteilungen kennen gelernt, intensiv mitgearbeitet und lässt ebenfalls viel Erfahrung in den Betrieb einfliessen. «Die Firma beschäftigt alles Mitarbeiter mit einem guten handwerklichen Hintergrund und technischem Verständnis in der Produktion, das gefällt mir», erklärt Lengacher.

Urs Meier betont, dass seine Firma immer neue Herausforderungen annimmt, denn es gibt nicht nur wiederkehrende Aufträge in den Bereichen Metall- und Holzabteilung, sondern auch sehr seltene Kundenwünsche, die es zu erfüllen gilt. Es geht zum Beispiel darum, den Untergrund zu erhalten und gleichzeitig die Farbe davon zu lösen. Meier selbst hat sich während vieler Jahre neue Kenntnisse in seinem eigens eingerichteten Labor angeeignet. Er setze sich täglich zum Ziel: «Die Erwartungen der Kunden zu erfüllen und gleichzeitig zu übertreffen.»

Viel Investitionen in Sachen Umweltschutz

Das Thema Umweltschutz habe einen sehr hohen Stellenwert, führt Meier weiter aus. Das Unternehmen setzte in dieser Frage grosse Investitionen ein. Sei es, dass die Firma seit 1997 auf Chlorkohlenwasserstoff (CKW) verzichtet, mittels eines 400 000- Liter-Tanks Regenwasser auffängt, das gesamte Areal zur ­Sicherheit mit Auffangwannen unterwandert ist oder die schweizweit grösste Destillationsanlage besitzt, die bis zu 4000 Liter Abwasser pro Stunde reinigt und wieder in den Produktionslauf zurückfliessen lässt. Die Rückstände werden separiert und umweltgerecht entsorgt. Dazu bezieht die Firma ihren Strom ausschliesslich aus Wasserkraft.

Die Firma Meier Oberflächen AG ist immer «on the move» – stets bedacht, Kunden und Umwelt gerecht zu werden und gleichzeitig mit der Technik Schritt zu halten. ()

Erstellt: 28.03.2016, 21:12 Uhr

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