Bülach

Acht Spaten für das 28-Millionen-Stadthaus

In 23 Monaten bezieht die Verwaltung ihr neues Zuhause. Am Montag war Spatenstich.

Grossaufgebot an den Spaten (v. l.): Fabio Ranieri (Implenia), Christian Mühlethaler (Stadt Bülach), Hanspeter Lienhart (Stadtrat), Andrea Schmidhauser (Implenia), Thies Boeke und Stephan Marending (Baumschlager Eberle Architekten), Beat Gmünder (Stadt) und Fabian Vatrella (Implenia).

Grossaufgebot an den Spaten (v. l.): Fabio Ranieri (Implenia), Christian Mühlethaler (Stadt Bülach), Hanspeter Lienhart (Stadtrat), Andrea Schmidhauser (Implenia), Thies Boeke und Stephan Marending (Baumschlager Eberle Architekten), Beat Gmünder (Stadt) und Fabian Vatrella (Implenia). Bild: Urs Weisskopf

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In knapp zwei Jahren wird das neue Bülacher Stadthaus an der Allmendstrasse – zwischen Stadthalle und Feuerwehrgebäude – stehen. Es soll dann auf dieser stadteigenen Parzelle eine zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung sein und die Abläufe der Verwaltung optimieren. Am Montagabend war Spatenstich und damit «ein Meilenstein in der Geschichte Bülachs», wie sich Stadtrat Hanspeter Lienhart (SP) ausdrückte. Der Baubeginn wurde gemeinsam mit Totalunternehmer Implenia und Vertretern des Architekturbüros Baumschlager Eberle Zürich sowie zahlreichen Gästen gefeiert. Nicht dabei sein konnte Stadtpräsident Mark Eberli (EVP). Eine Grippe hinderte ihn am Griff zum Spaten.

Es blieben 16 Hände, die auf dem Areal des ehemaligen Tennisplatzes den symbolischen Akt vollzogen. Zuvor hatte Projektleiterin Andrea Schmidhauser (Implenia) ein paar Zahlen verraten. Während der Bauzeit werden 100 Kilometer Kabel und 2,5 Kilometer Lüftungskanäle verlegt. Die 4200 Kubikmeter verbauten Betons entsprechen der Menge, die man für das Durchbetonieren von sechs Einfamilienhäusern benötigt.

Einzug im Frühling 2021

Im September 2017 hat das Stimmvolk dem 28-Millionen-Franken-Kredit für den Bau mit 4099 Ja-Stimmen zu 1067 Nein-Stimmen zugestimmt. Ende Juli 2020 soll die vierstöckige Gebäudehülle stehen. Danach folgt der Innenausbau des Stadthauses, das für 190 Arbeitsplätze ausgelegt ist. Im Frühling 2021 wird es bezogen. Dann können die heute auf Rathaus (Marktgasse 28), Lendihaus (Marktgasse 27), Hans-Haller-Gasse 9 sowie Feldstrasse 99 verteilten Arbeitsplätze zentralisiert werden.

Erstellt: 21.05.2019, 06:30 Uhr

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