Wahlfragebogen

«Alle Regionen tragen ihren Anteil am Fluglärm»

Unterländer Nationalratskandidaten und -kandidatinnen stehen dem «ZU» Red und Antwort. Heute stellt sich Priska Seiler Graf (SP) aus Kloten unseren Fragen.

Priska Seiler Graf (SP) aus Kloten will in den Nationalrat.

Priska Seiler Graf (SP) aus Kloten will in den Nationalrat.

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Wie soll sich der Flughafen Zürich-Kloten entwickeln? Sind die Pistenverlängerungen nötig? Wie kann der Fluglärm gerecht verteilt werden?
Priska Seiler Graf: Unser Flughafen im dichtest besiedelten Gebiet kann sich nur mit und nicht gegen die Bevölkerung entwickeln. Qualität geht klar vor Quantität. Pistenverlängerungen braucht es daher nicht, sie würden vorwiegend zur Kapazitätssteigerung gebraucht werden. Das Regime, das zurzeit bei den An- und Abflügen geflogen wird, dünkt mich einigermassen gerecht. Alle Regionen tragen ihren Anteil am Fluglärm. Ich hoffe darum, dass der Staatsvertrag mit Deutschland nicht mehr aus der Schockstarre erwacht!

Im Zürcher Unterland – besonders im Glattal – sind Verkehrsstaus inzwischen an der Tagesordnung. Wie kann das Problem gelöst werden?
Da mehr Strassen erwiesenermassen mehr Verkehr anziehen und mittelfristig auch wieder verstopft sind, kann die Lösung nicht beim motorisierten Individualverkehr liegen. Der Ausbau hat beim effizientesten Verkehrsträger zu erfolgen, nämlich dem öffentlichen Verkehr. Darum ist zum Beispiel die Verlängerung der Glattalbahn absolut zwingend und notwendig.

Der Schweizer Einkaufstourismus jenseits der deutschen Grenze schadet dem hiesigen Gewerbe. Wie kann Abhilfe geschaffen werden?
Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ein und dasselbe Produkt in der Schweiz ein Mehrfaches kostet. Trotzdem gehe ich nie ennet der Grenze einkaufen. Es ist für mich Ehrensache, die hiesigen Anbieter zu unterstützen. (red)

Erstellt: 22.09.2015, 16:18 Uhr

Die politische Positionierung von Priska Seiler Graf. (Bild: vimentis.ch)

Mit dem Wahlfragebogen gibt der «Zürcher Unterländer» einer Auswahl von gut platzierten Unterländer Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen vom 18. Oktober die Möglichkeit, Stellung zu aktuellen Unterländer Themen zu beziehen.

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