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Ammoniak bleibt dieNummer 1 beim Kühlen

Ammoniak wirkt in hohen Konzentrationen giftig. Dass das Gas allerdingsaustritt, wie am Montagim Mövenpick Glattbrugggeschehen, ist selten. Die Methode ist nicht nur verbreitet, sondern wird künftig sogar häufiger eingesetzt als bisher.

Wenn Ammoniak aus einem Kühlsystem austritt, wie am Montag beim Mövenpick Glattbrugg (Bild), sind Atembeschwerden oft ein Symptom: Das Gas ist toxisch. Allerdings sind erst hohe Konzentrationen (mehrere 1000 mg/m3) tödlich – und man riecht NH3 schon von weitem.
Wenn Ammoniak aus einem Kühlsystem austritt, wie am Montag beim Mövenpick Glattbrugg (Bild), sind Atembeschwerden oft ein Symptom: Das Gas ist toxisch. Allerdings sind erst hohe Konzentrationen (mehrere 1000 mg/m3) tödlich – und man riecht NH3 schon von weitem.
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Bei Wartungsarbeiten im Hotel Mövenpick in Glattbrugg ist am Montagnachmittag Ammoniak aus dem Kühlsystem ausgetreten. 22 Personen mussten mit Atembeschwerden ambulant behandelt werden; eine Person wurde ins Spital gefahren. Die Spezialisten haben die Liegenschaft gestern um 1.45 Uhr wieder freigegeben, sodass Gäste und Angestellte wieder ins Hotel zurückkehren konnten. «Um 2.30 Uhr war alles wieder normal», sagte Tina Seiler, Mediensprecherin von Mövenpick. Gestern Vormittag habe die Auslastung des Hotelbetriebs rund 80 Prozent betragen und operativ bestünden keine Einschränkungen.Was die Ursache für das Gasleck war, ist weiterhin unklar. «Die Techniker sind auch heute vor Ort und suchen nach dem Grund für die Panne», sagte Seiler. Der Kondensator sei erst 2015 einer Revision unterzogen worden. Der Vorfall vom Montag sei der erste in der Hotelkette überhaupt. «Wir nehmen das Ereignis sehr ernst – das darf natürlich nicht passieren», sagte Seiler.

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