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Auftakt in die Marktsaison ist gelungen

Am Samstagvormittag wurde die dritte Marktsaison mit 16 Ständen auf dem Areal des Gasthauses Löwen eröffnet.

Am Glattfelder Monatsmarkt dominieren regionale Anbieter.
Am Glattfelder Monatsmarkt dominieren regionale Anbieter.
Balz Murer

Für Ursula und Peter Karrer hat der Markttag früh begonnen. Um sechs Uhr war Tagwache, anschliessend galt es, die Ware bereitzustellen, zu etikettieren und Fleischstücke zu vakuumieren. Nachdem schon am Abend zuvor die insgesamt 16 Marktstände aufgestellt worden waren, hiess es nun ab acht Uhr in der Früh, den eigenen Stand einzurichten. Im Angebot der Karrers, welche Ende 2015 das Restaurant Landhaus in Zweidlen altershalber aufgebeben haben, stehen frisches Wildschweinfleisch, mariniertes und gekochtes Rehvoressen, Monatsterrinen, Wildwürste und Salatsauce.

Platz für 20 Stände

«Nach dem Wegzug des Löwen-Wirtepaars Thommen-Dirollo wurden wir angefragt, ob wir in dessen Fussstapfen treten wollen», erzählt Peter Karrer. Ausschlaggebend für das Mitmachen am Dorfmarkt, welcher in der Saison von März bis November einmal pro Monat stattfindet, seien die ehemaligen Stammgäste des Landhauses gewesen. «Wo bekommen wir nun diese Salatsauce, wo die Wildspezialitäten?», habe es oft geheissen. Den Obmann der Jagdgesellschaft im Revier Laubberg habe er inzwischen abgegeben, sei aber immer noch Pächter des Jagdgebietes, sagt der passionierte Jäger. «Ich bin überzeugt, dass es einen solchen Markt hier in Glattfelden braucht, auch wenn es vielleicht fünf Jahre braucht, bis er sich etabliert hat.» Drei bis vier Sitzungen im Jahr stehen an, dazu kommt eine Sitzung mit allen Ausstellern kurz vor Saisonstart. Für 20 Marktstände gibt es auf dem Löwen-Areal insgesamt Platz. Ruth Jordi, Mitglied des Marktkomitees, spricht von einer Erfolgsgeschichte. «Man trifft sich. Die Leute haben Freude.» Neben den mehrheitlich regelmässigen Anbietern gebe es immer wieder neue Aussteller. «Regionale und saisonale Produkte sind uns wichtig. Dazu sollen sich auch Anbieter mit selbstgemachten Produkten präsentieren dürfen.» Genauso sieht es Mario Widmer von 1623 Wein/Genuss/Ambiente - auch er Mitglied im Marktkomitee. «Der Markt soll eine Begegnungsstätte voller Gemütlichkeit sein. Wir Anbieter stehen voller Herzblut und Leidenschaft hinter unseren Produkten.»

Weitreichendes Angeb

Für die Besucher ist das Schlendern durch den Markt mit vielen Gesprächen verbunden. Man kennt sich, tauscht einige Worte aus, freut sich über die ersten Kräutertöpfchen und Setzlinge der Gärtnerei Enzian genauso wie über die Frühlingsboten in Form von Primeli, Narzissen und Tulpen der Blumerie Jordi. Naturseifen von Claudi Haltinner verlocken die Kunden mit ihren verschiedenen Düften zum Ausprobieren, während gleich nebenan bei Tanja’s Delikatessen selbst eingemachte Sugos, Suppen und Antipasti auf reges Interesse stossen. Zu all den kulinarischen Angeboten gesellen sich die Weine aus Eigenbau der Familie Maag aus Zweidlen.

Gemeindepräsident Ernst Gassmann spaziert mit einem soeben erstandenen Zopf durch den Markt. «Ein sonniger, heller und gemütlicher Markt», lautet sein Urteil. Neben Oliven, Schafkäse und Salami gibt es Traubenkernkissen für Neugeborene, Ohrclipse und als Unikate gedrechselte Kugelschreiber. Ein Glas Bier zum Abschluss bei der Glattfelder Privatbrauerei gleich nebenan, ein letzter Schwatz – der nächste Markt kann kommen.

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