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Aus der Eigentalstrasse soll ein Veloweg werden

In Sachen Eigentalstrasse ist ein Grundsatzentscheid gefällt worden. Die Strasse soll «angemessen» saniert werden und der Bevölkerung künftig als Radweg zur Verfügung stehen.

Die Kerngruppe will, dass die Eigentalstrasse «angemessen» saniert wird.
Die Kerngruppe will, dass die Eigentalstrasse «angemessen» saniert wird.
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Die Kerngruppe des runden Tischs hat einen Grundsatzentscheid in Sachen Eigental gefällt. Dies, nachdem sie nach dem zweiten Treffen des runden Tisches die Aufgabe erhalten hatte, das Bedürfnis der Bevölkerung nach einer offenen Eigentalstrasse gegenüber den gesetzlichen Vorgaben, dem Naturschutz im Eigental mittelfristig den Vorrang zu geben, abzuwägen.

Ausgeweitete Tempobeschränkungen und Fahrverbote

Wie es in einer Mitteilung des «Runden Tisch Eigental» heisst, soll die Eigentalstrasse mit ausgeweiteten Fahrverboten und Tempobeschränkungen angemessen saniert und so lange offen gelassen werden, bis durch flankierende Massnahmen der schon heute während der Sperrzeiten herrschende Verkehr anwohnerverträglich und verkehrssicher geführt werden kann. Wenn dies realisiert ist, soll die Eigentalstrasse der Bevölkerung nur noch als Radweg zur Verfügung stehen, heisst es in der Mitteilung weiter.

In den nächsten Wochen wird die Kerngruppe zusammen mit den kantonalen Fachstellen aus den Bereichen Raumplanung, Verkehr und Naturschutz die konkreten Sanierungs- und Schutzmassnahmen für die Eigentalstrasse und die Gemeinde Oberembrach im Detail festlegen und den abschliessend entscheidenden Gremien wie Gemeinde-, Stadtrat, Bau- und Sicherheitsdirektion vorlegen.

Temporäre Öffnung unnötig

Die Umweltorganisationen WWF, Pro Natura und Birdlife begrüssen, dass die Gemeinden mit ihrem Grundsatzentscheid den Vorrang von Natur und Erholung im Eigental anerkennen. Dies schreiben die Organisationen in einer Mitteilung. Den Plan, die Eigentalstrasse temporär wieder zu öffnen, erachten sie hingegen als nicht sinnvoll. Sie führe lediglich zu Rechtsunsicherheit, unnötigen Investitionen und verschiebe die Realisierung eines sicheren Radweges um Jahre in die Zukunft.

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