Rümlang

Austritt aus Bezirksgewerbeverband ist Tatsache geworden

Die stimmberechtigten Mitglieder des Gewerbevereins Rümlang wollen nicht mehr zum BGV gehören. Das haben sie an der GV mit grosser Mehrheit beschlossen.

Die Rümlanger Gwerbler wollen «ihre Kraft in Rümlang investieren» und sind deshalb aus dem Bezirksgewerbeverband ausgetreten.

Die Rümlanger Gwerbler wollen «ihre Kraft in Rümlang investieren» und sind deshalb aus dem Bezirksgewerbeverband ausgetreten. Bild: pd

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Der Austritt aus dem Bezirksgewerbeverband (BGV) Dielsdorf hat auch den Austritt aus dem KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) zur Folge. An der Generalversammlung des Gewerbevereins Rümlang (GVR) vom Freitag, 15. März, waren auch die beiden Präsidenten vom KGV, Werner Scherrer, und vom BGV Jürg Sulser anwesend. Scherrer wies die Anwesenden, 35 waren stimmberechtigt, darauf hin, dass der BGV die Interessen des Gewerbes in der Politik vertrete. «Wir haben dort Leute, die das können», sagte er. Man solle diskutieren und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Sulser appellierte eindringlich an die Rümlanger Gwerbler, sich den Austritt gut zu überlegen. «Der Bezirksverband bietet ein umfassendes Netzwerk, das von allen genutzt werden kann», sagte er. Auch er ist überzeugt davon, gemeinsam etwas erreichen zu können. «Ich bin seit 15 Jahren Präsident des BGV und mache meine Arbeit gern. Am heutigen Anlass habe ich weniger den Plausch. Es tut weh, heute den Antrag auf Austritt mitzuerleben.» Er finde diesen Schritt schade.

Resultat fiel eindeutig aus

GVR-Präsident Urs Gubler erklärte, man habe den BGV kontaktiert und keine Antwort erhalten. «Da stellt sich die Frage, wie wichtig wir dem BGV sind», sagte er. Mit dem KGV dagegen sei ein gutes Gespräch geführt worden. «Wir überlassen es nun dem Kantonalverband, ob wir allenfalls dort weiterhin Mitglied sein können.» Da das gemäss Statuten nicht möglich ist, muss der KGV nach einer Möglichkeit suchen, falls er den GVR in seinen Reihen behalten will. Die Abstimmung über den Antrag auf Austritt aus dem BGV fiel deutlich aus. 20 Personen waren dafür, 4 dagegen, 10 enthielten sich der Stimme.

Sulser reagierte mit den Worten: «Ich trage den Entscheid mit und freue mich auf Begegnungen mit Gwerblern aus Rümlang, auch wenn sie nicht mehr Mitglied des BGV sind.» Er wird im Juni 2020 seinen Posten als BGV-Präsident abgeben.

Umfrage war Auslöser

Für Gubler war das deutliche Resultat keine Überraschung. «Es war nicht ein Entscheid des Vorstands, sondern klar jener der Mitglieder.» Eine Umfrage habe deutlich gezeigt, dass die GVR-Mitglieder die Strukturen als nicht mehr zeitgemäss empfinden. «Wir wollen unsere Ressourcen im eigenen Verein einsetzen.» Seit langem bestehe eine gute Zusammenarbeit zwischen Gewerbe, Vereinen und Gemeinde. «Beim Einsatz für den BGV haben wir keinen direkten Nutzen gesehen. Deshalb wollen wir nun unsere Zeit und unsere Kraft in Rümlang investieren.» Einen Wiedereintritt in den BGV nach einer allfälligen Strukturänderung schliesst Gubler nicht aus. Der beschlossen Austritt erfolgt auf den 31.12.2019.

An der GV wurden Steffen Kunze und René Marques neu in den Vorstand gewählt. Der Gewinn aus der letztjährigen Rüga von 16000 Franken ist als Rückstellung für die nächste Messe vorgesehen. Beim Berfuswahlparcours sind vonseiten Schule nicht mehr die Lehrer zuständig, sondern das Elternteam. Für die 110 Mitglieder, Stand Ende 2018, bleibt der jährliche Mitgliederbeitrag bei 250 Franken.

Erstellt: 17.03.2019, 18:27 Uhr

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