Zum Hauptinhalt springen

Wieder ein schwerer Unfall im Neeracherried

Bei einer heftigen Kollision zog sich eine Fahrzeuglenkerin schwere Verletzungen zu.

Die Lenkerin des Personenwagens wurde beim Unfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die Lenkerin des Personenwagens wurde beim Unfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Werner Bucher

Am Montag, kurz vor 11.30 Uhr, fuhr eine 63-jährige Frau mit ihrem schwarzen Personenwagen von Riedt herkommend auf der Wehntalerstrasse in Richtung Niederglatt. Bei der unfallträchtigen Einmündung in die Dielsdorferstrasse kam es aus noch nicht geklärten Gründen zum Zusammenstoss mit einem von links kommenden, vortrittsberechtigten Betonfahrmischer. Dabei zog sich die Lenkerin nach Angaben der Polizei «unbestimmte Verletzungen» zu. Sie musste nach der Erstversorgung durch ein Rettungsteam samt Notarzt mit dem Rega-Helikopter ins Spital verbracht werden.

Der 28-jährige Lastwagenchauffeur blieb unverletzt. Wegen des Unfalls mussten die Dielsdorfer- und die Wehntalerstrasse für mehrere Stunden gesperrt werden. Durch die grossräumige Umleitung kam es an verschiedenen Orten zu Staus. Betroffen war auch die Busverbindung 510 zwischen Neerach und Niederglatt, weil die Ersatzhaltestelle im Neeracherried nicht angefahren werden konnte. Informiert wurden die wartenden Fahrgäste nicht und mussten zu Fuss nach Neerach. Auf der Einmündung Wehntaler-/Dielsdorferstrasse beim Birdlife-Zentrum kommt es immer wieder zu Unfällen: Ende Mai prallte ein SUV mit einem Mini-Schulbus zusammen. Dabei wurden der 36-jährige Fahrer und ein siebenjähriges Kind verletzt. Im Juni letzten Jahres verletzte sich am selben Ort ein Töfffahrer bei einem Unfall schwer.

Bereits sicherer gemacht

Immer wieder kommt es dort auch zu Unfällen mit Blechschaden, die nicht registriert werden. Nach Angaben der verkehrstechnischen Abteilung der Kapo und dem Tiefbauamt wurden schon 2011 Massnahmen ergriffen, wie die Aufhebung der Rechtsabbiegerspur, die Temporeduktion auf 60 km/h und seit einem Jahr die Verschmälerung der Fahrbahn sowie ein Sichtschutz, um die bis dahin als Unfallschwerpunkt eingestufte Einmündung zu entschärfen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch