Bülach

Autobahn-Ärger noch bis Februar

Obwohl das Tiefbauamt die Sanierung der Flughafen-Autobahn (A51) abgeschlossen hat, sind Temporeduktionen und Spursperrungen häufig. Dies wegen den Nebenarbeiten, die noch bis Februar dauern.

Nicht immer fliesst der Verkehr auf der sanierten A51 – hier bei Bülach Süd – so flüssig.

Nicht immer fliesst der Verkehr auf der sanierten A51 – hier bei Bülach Süd – so flüssig. Bild: Sibylle Meier

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Seit 2014 wird die kantonale Autobahn A51 zwischen Bülach und Kloten vom kantonalen Tiefbauamt umfassend instandgesetzt. Um die Bauzeit um vier Monate verkürzen zu können, folgte in der ersten Hälfte dieses Jahres eine Intensivbauphase mit Temporeduktionen und Spursperrungen. Die logische Folge waren mehr oder weniger lange Staus mit entsprechenden Wartezeiten.Die Autobahn ist saniert, aber dennoch kommt es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen, weil die erlaubte Höchstgeschwindigkeit reduziert und Fahrspuren teilweise gesperrt werden. Sehr zum Unverständnis von Automobilisten.

Nebenarbeiten als Grund

«Wir haben bereits im Frühling 2018 darauf hingewiesen, dass es für die anschliessenden Fertigstellungsarbeiten in den verkehrsärmeren Zeiten zu einzelnen Tagesbaustellen kommen kann», erklärte Thomas Maag, Mediensprecher der kantonalen Baudirektion, auf Anfrage. Diese Nebenarbeiten erfolgen an den Zäunen, der Kanalisation und den Absturzsicherungen. «Zudem gab es auch noch Spurreduktionen aufgrund des normalen Unterhalts der Autobahn wie etwa der Strassenreinigung, des Böschungsunterhalts oder der Grünpflege», sagte Maag.

Dass diese Arbeiten nicht gleich während der Intensivbauphase ausgeführt wurden, begründet der Mediensprecher damit, dass in jener Zeit möglichst alle Arbeiten erfolgten, die eine Teilsperrung der Autobahn erforderten. «Es war aber aus Kapazitäts- und Platzgründen nicht möglich, in dieser verhältnismässig kurzen Zeit auch noch die erwähnten Nebenarbeiten auszuführen», erklärte Maag.

Noch bis Ende Februar müssten die Verkehrsteilnehmer daher mit einzelnen Tagesbaustellen und den damit verbundenen Verkehrseinschränkungen wie Spurabbau oder Temporeduktion rechnen. Zudem seien die normalen Unterhaltsarbeiten wie Kanalisationsreinigung, Böschungs- und Grünpflege sowie Strassenreinigung auch in Zukunft periodisch nötig.

Abwasseranlagen im Bau

Keinen Zusammenhang mit den beschriebenen Nebenarbeiten habe der Bau von vier Strassenabwasserbehandlungsanlagen (Saba), erklärte Thomas Maag. Die Saba im Bereich des Anschlusses Bülach West ist bereits erstellt. Bei Winkel sind zwei dieser Anlagen zurzeit im Bau. Die Erstellung der vierten Saba im Bereich des Anschlusses Kloten Nord startet im Frühling.

«Sabas sind bei Autobahnen und Autostrassen notwendig, um das anfallende Strassenabwasser zu behandeln, bevor es in ein Gewässer eingeleitet wird. Das ist eine Vorgabe im Gewässerschutzgesetz», führt der Sprecher der Baudirektion aus.

Täglich 41 000 Fahrzeuge

Seit 2014 wird an der A51 gebaut. Die Hauptarbeiten zwischen den Anschlüssen Kloten Nord und Bülach Nord begannen im Herbst 2016. Dabei wurden das Trassee, der Belag, die Signalisation, die Markierung sowie die Sicherheitsanlagen komplett erneuert. Das gesamte Projekt kommt auf rund 186 Millionen Franken zu stehen. Täglich verkehren auf dieser Autobahn rund 41 000 Fahrzeuge.

Erstellt: 19.12.2018, 17:39 Uhr

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