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Belair fliegt vorerst weiter ab Kloten

Kehrtwende bei Belair: Die Schweizer Crews bleiben im Sommer in Kloten beschäftigt, fliegen aber mit Flugzeugen der Niki.

Die Belair-Crews fliegen im Sommer weiter ab Zürich (Bild), aber statt mit ihren eigenen Airbus A320 mit vier Airbus A321 der Niki.
Die Belair-Crews fliegen im Sommer weiter ab Zürich (Bild), aber statt mit ihren eigenen Airbus A320 mit vier Airbus A321 der Niki.
Keystone

Das Trauerspiel um die Schweizer Belair-Mitarbeitenden geht in den nächsten Akt. Nachdem die Verantwortlichen der Mutterfirma Air Berlin den Schweizer Ableger eigentlich per Ende März auflösen wollten, soll es nun doch bis Oktober weitergehen. Für die rund 300 Belair-Angestellten sind das grundsätzlich gute Neuigkeiten. Zwar erhielten sie zuvor bereits einen Vertrag für zwölf weitere Monate, als Arbeitsort war aber Wien vorgesehen. Einige Piloten erhielten auch Angebote für Einsatzorte in Deutschland.

Umgekehrt hätte die österreichische Niki – von der arabischen Etihad aus der Air Berlin-Gruppe herausgekauft und zu einer Ferienairline umgebaut – die Flüge ab Zürich übernommen. Österreicher in Zürich, Schweizer in Wien also. Diese Pläne stiessen aber allerorts auf Widerstand. Niki fand kaum Mitarbeitende, die für ein Jahr nach Zürich wollten und begann deshalb ehemalige Belair-Mitarbeitende zu rekrutieren – für jene Jobs, die ihnen weggenommen wurden.

Nun hat das Management nach Angaben des Luftfahrtportals «Aero Telegraph» eine Kehrtwende vollzogen: Die Belair-Crews fliegen im Sommer weiter ab Zürich, aber statt mit ihren eigenen Airbus A320 mit vier Airbus A321 der Niki. Gemäss dem «Aero Telegraph» hat Belair nach Abgängen für diese grösseren Flugzeuge nun aber zu wenig Leute. Und wie es ab Oktober weitergehen soll, bleibt weiterhin unklar.

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