Kloten

Bestresultat für Ex-Lehrer in Schulpflege

Die zehnköpfige Schulbehörde Klotens erfährt eine Frischzellenkur. Gleich die Hälfte der Sitze wird neu besetzt, zwei Kandidaten sind abgewählt worden. Die Überraschung ist aber Marc Tuors hervorragendes Abschneiden.

In Kloten war am Wahlsonntag einzig die Besetzung der Schulpflege so richtig umkämpft.

In Kloten war am Wahlsonntag einzig die Besetzung der Schulpflege so richtig umkämpft. Bild: Keystone

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Das grösste Gerangel um Sitze gabs bei den Klotener Kommunalwahlen in der Schulpflege. Dort ist es nun auch zu einer grossen Überraschung gekommen. Denn an erster Stelle wurde der neue Marc Tuor (parteilos) gewählt. Er wurde von den Grünliberalen portiert und hatte für etwas Wirbel bei den arrivierten Vertretern gesorgt, da er ein ehemaliger Seklehrer aus dem Schulhaus Spitz ist. Dort hatte es gleich nach den Neuwahlen vor vier Jahren erheblichen Knatsch gegeben um die Anstellung eines neuen Schulleiters gegen den Willen der ganzen Lehrerschaft.

Es endete damit, dass fast die ganze Lehrerschaft ausgewechselt wurde und die Schuleinheit Spitz bei der Qualitätsüberprüfung des Kantons sehr schlecht abschnitt. Dass Tuor überhaupt kandidiert, wollten einige Kreise noch verhindern. Sein überaus gutes Ergebnis kann also auch als späten Denkzettel für die damaligen Schulverantwortlichen gewertet werden.

SVP und EDU verlieren – Freisinn gewinnt zwei Sitze

Weiter in die Klotener Schulbehörde gewählt sind in dieserReihenfolge Monika Keller (SP, bisher), Christine Nussbaumer (SVP, bisher), Gerda Gehrig (FDP, neu), Evelyn Walt (CVP, bisher), Hansjürg Schmid (FDP, neu), Zrinka Marunic (Grüne, neu), Carla Manhart (SVP, bisher), Nina Hake (parteilos, bisher) und Karin Sutter (EVP, neu).

Das absolute Mehr betrug 620 Stimmen. Gewählt, aber überzählig ausgeschieden sind Fred Konrad (SVP, bisher), Thomas Schneider (SVP, neu) und Susanne Messerli (EDU, bisher). Die neue Schulbehörde wird vom Bildungsvorsteher im Stadtrat, zuletzt Kurt Hottinger (SVP), geleitet. Dieser dürfte voraussichtlich auch weiterhin als Schulpräsident amten. (Zürcher Regionalzeitungen)

Erstellt: 16.04.2018, 12:30 Uhr

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