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Blinkender Balken im Eigental sorgte für weniger Bussen

Die Eigentalstrasse war für Autos diesen Herbst nur während 18 Nächten gesperrt. Möglich wären 30 Sperrungen wegen wandernder Frösche gewesen. Trotzdem kam es zu über Tausend Übertretungen. Nun überlegen sich die Zuständigen, wie die Signalisation verbessert werden kann.

In Herbstnächten ist die Eigentalstrasse zum Schutz der Amphibien gesperrt. Doch nicht alle Autofahrer hielten sich an das Verbot.
In Herbstnächten ist die Eigentalstrasse zum Schutz der Amphibien gesperrt. Doch nicht alle Autofahrer hielten sich an das Verbot.
Madeleine Schoder

Die erste Herbstsperrung im Eigen­tal ist vorüber. Im Oktober und November galt auf der Strasse durch das Naturschutzgebiet während insgesamt 18 Nächten von 19 bis 7 Uhr Fahrverbot für den motorisierten Verkehr. Damit wollte man jenen Teil der Amphibien schützen, der bereits im Herbst zum Teich wandert. Die Frösche und Kröten bevor­zugen dafür milde, regnerische Nächte.Weil zu Beginn der Sperrzeit zahlreiche Autofahrer das Verbot missachteten oder schlicht übersahen, wurde die Anzeigetafel am Eingang des Tals am 21. Oktober zusätzlich mit einem blinkenden roten Balken bestückt. Danach seien die Übertretungen deutlich zurückgegangen, sagt Marc Oster­walder, Leiter Bereich Lebensraum und Sicherheit der Stadt Kloten.

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