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Blumen gegen das Vereinsamen

Die «Wunderkammer» Glattpark lädt die Öffentlichkeit am Montag zum Blumensäen ein. Soziales Engagement gegen Einsamkeit – natürlich mit Social distancing.

Zusammen gärtnern geht auch in Corona-Zeiten; wenn man sich an die Abstandsregeln hält. Vesna Tomse und Vorstandsmitglied Christian Steiger
Zusammen gärtnern geht auch in Corona-Zeiten; wenn man sich an die Abstandsregeln hält. Vesna Tomse und Vorstandsmitglied Christian Steiger
Florian Schaer

Vesna Tomse begutachtet ein Briefchen mit Samen darin. «Das ist Mariendistel – Das kann man essen. Artischoken sind ja auch Disteln.» Es ist bei weitem nicht das einzige, was sie in der Wunderkammer Glattpark anpflanzen möchte. Da sind Trichterwindesamen, Margeriten, eine Dose mit Sommerblumenmischung – ein ganzer Frühling wartet darauf, Farben und Lebensfreude in das Areal der Wunderkammer Glattpark zu tragen. Und die Öffentlichkeit soll beim Säen mithelfen. Geselliges Gärtnern? Mit Leuten? Aber das ist doch derzeit untersagt?! «Der Bundesrat hat dazu aufgerufen sich zu bewegen, nach draussen an die frische Luft zu gehen», sagt die Stadtsoziologin. «Und selbstverständlich halten wir die Abstandvorgaben hier strikte ein. Social distancing ist wichtig – und das geht hier im Garten auch ganz prima.»

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