Nürensdorf

Buffalo Band bittet zu Tisch

Mit drei Neuzugängen beging die Buffalo Band Bassaville die jährlichen Big Band Dinners. In festlichem Ambiente präsentierte das Orchester Swing- und Jazzklänge.

Premiere mit den drei Bigband-Neuzugängen Nadine Wietlisbach und Philipp Schmidlin am Mikrofon sowie 
Dirigent Fortunat Häfliger.

Premiere mit den drei Bigband-Neuzugängen Nadine Wietlisbach und Philipp Schmidlin am Mikrofon sowie Dirigent Fortunat Häfliger. Bild: Francisco Carrascosa

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Gleissendes Showlicht tauchte die Mehrzweckhalle Ebnet in ein Farbenmeer und verlieh ihr ein festliches Ambiente. Weisse Rosen schmückten die Tafel und die Gäste waren in angeregte Gespräche vertieft, als die zwanzigköpfige Buffalo Band Bassaville mit sanften Jazzklängen das Publikum beehrte.

Durch den Abend, ein klassisches Dinner mit Pianoklängen im Hintergrund und viel Zeit zum Geniessen und Plaudern, führte der Moderator Markus Grando. Wie der Name verhiess, wurden nach dem ersten Musikblock die ersten zwei Gänge serviert: Ein Randencarpaccio und ein Kartoffelsüppchen mit Trüffel.

Dirigent und zwei Sänger

Im zweiten Block betraten Sängerin Nadine Wietlisbach und Sänger Philipp Schmidlin die Bühne. Neben Sololiedern gaben sie auch ein Duett zum Besten. Beide stiessen im letzten Herbst zur Band. Für den Big Band Präsidenten Marcel Brauchli bedeutete das, mit den Neuzugängen ein Repertoire zu erarbeiten und sie ins Bandgefüge einzubringen.

Dies scheint ihm gelungen zu sein, die zwei Stimmen harmonierten, vor allem im Schmachtstück «Something Stupid». Ebenso bei den Sologesängen in «Summerwind», «Cry me a River» und anderen bekannte Swing- und Jazzliedern. Dirigent Fortunat Häfliger leitete das erste öffentliche Konzert, er ist der dritte Neuzugang im Orchester.

«Vorbereitungen beanspruchen viel Zeit»

Die nächsten Gänge folgten: Ein zartes Kalbsvoressen, den krönenden Abschluss bildete ein Apfelcrumble mit Vanille.

Die Big Band, die es seit November 2002 gibt und die aus Mitgliedern der Jugendmusik Bassersdorf-Nürensdorf hervorging, wuchs von anfänglich zwölf Mitgliedern auf achzehn und erreichte somit die Big-Band-Besetzung. Brauchli zeigt Durchhaltevermögen, seit Beginn präsidiert er das Orchester. «Die Vorbereitungen auf das Big Band Dinner beanspruchen stets viel Zeit», sagte er. Am Freitag nach dem ersten Konzert fiel alle Anspannung von ihm ab. «Es hat alles geklappt», sagte er.

Ausverkauftes Haus

Einen schönen Abend verbrachten auch die Gäste Eveline Schmocker und Anna Lisa Michel, deren Freund auf der Bühne spielte. «Ich finde es einen gelungenen Abend, das Ambiente ist einladend und freundlich und das Essen fand ich hervorragend», lobte die Steinmaurerin. Eveline Schmocker ergänzte: «Man muss nicht nach Zürich oder Winterthur fahren, um gute Musik zu hören. Wir haben auf dem Land ein lebendiges kulturelles Leben, das ich mit meinem Besuch gerne unterstütze.»

Im Gegensatz zum Freitag mit hundert Besuchern waren am Samstag alle 120 Plätze ausverkauft. Anna Lisa Michel sass wieder im Publikum, diesmal mit ihrer Mutter, die aus dem Bünderland anreiste.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 11.03.2018, 18:52 Uhr

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