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Bund gibt grünes Licht für Nagra-Sondierbohrungen im Kanton Zürich

Das Eidgenössische Umweltdepartement (Uvek) hat drei Sondierbohrungen in den potenziellen Standortgebieten für geologische Tiefenlager im Kanton Zürich bewilligt. Eine Bohrung soll im Gebiet Nördlich Lägern erfolgen, zwei weitere Bohrungen im Gebiet Zürich Nordost.

Ein Plakat skandiert ein "Nein" zu einem allfälligen Endlager für radioaktive Abfälle in Nördlich Lägern, aufgenommen in Weiach im September 2013.
Ein Plakat skandiert ein "Nein" zu einem allfälligen Endlager für radioaktive Abfälle in Nördlich Lägern, aufgenommen in Weiach im September 2013.
Keystone

Insgesamt hatte die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) 22 Gesuche für Sondierbohrungen eingereicht: je acht in den beiden Standortregionen Jura Ost und Zürich Nordost und sechs in der Standortregion Nördlich Lägern. Daraufhin gingen hunderte Einsprachen ein.

Nach Abschluss der ersten Bewilligungsverfahren hat das Uvek nun grünes Licht für die Sondierbohrungen Bülach im Standortgebiet Nördlich Lägern und für die Bohrungen Trüllikon 1 und Marthalen (NSG 16-15) im Standortgebiet Zürich Nordost gegeben. In den nächsten Wochen und Monaten sollen die Entscheide zu den weiteren Gesuchen folgen.

Mit den Sondierbohrungen wird die Nagra ab 2019 den geologischen Untergrund genauer untersuchen. Darauf gestützt wird sie gegen 2022 bekanntgeben, für welche Standortgebiete sie Rahmenbewilligungsgesuche für den Bau von geologischen Tiefenlagern ausarbeiten wird.

SDA/mcp

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