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«Da wäre auch das Rauchen am Steuer strafbar»

Wegen des Hantierens mit einem Handy während der Fahrt hat das Statthalteramt Bülach einen Autolenker mit 250 Franken gebüsst. Zu Unrecht, wie nun das Zürcher Obergericht befand.

Das Zürcher Obergericht entlastet den Autolenker.
Das Zürcher Obergericht entlastet den Autolenker.
Keystone

Im Sommer 2014 büsste das Statthalteramt Bülach einen Automobilisten wegen Verletzung von Verkehrsregeln mit 250 Franken. Die Verfahrenskosten von 827 Franken bekam er ebenfalls aufgebrummt. Der Vorwurf ging auf den 28. März 2014 zurück. Damals fuhr der fragliche Autolenker im Morgenverkehr mit seinem Personenwagen bei Wallisellen über die Autobahn in Richtung Winterthur. Laut Statthalteramt Bülach griff er bei einem Tempo von rund 80 km/h mit seiner rechten Hand zu seinem Handy und hantierte mit dem Gerät herum. Gemäss dem späteren Strafbefehl vier Sekunden lang. Als Kronzeuge der Anklage trat ein Polizeibeamter auf, der aus seinem Dienstwagen den Vorgang beobachtet und Anzeige erstattet hatte. Die Zeugenaussage des Verkehrsbeamten führte zum Bülacher Strafbefehl.

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