Zum Hauptinhalt springen

Strassenschwelle soll Verkehr beruhigen

Die 71 Stimmberechtigten (2,3 Prozent) entschieden am Dienstagabend über zwei finanzielle Traktanden und vier Einbürgerungsgesuche. Alle Anträge wurden genehmigt.

Das Budget der Gemeinde Glattfelden sieht für das nächste Jahr bei einem Aufwand von 35,5 Millionen Franken ein Minus von rund 430'000 Franken vor.
Das Budget der Gemeinde Glattfelden sieht für das nächste Jahr bei einem Aufwand von 35,5 Millionen Franken ein Minus von rund 430'000 Franken vor.
Archiv Michael Caplazi

Finanzvorsteherin Michèle Dünki-Bättig war in ihrem ersten Jahr als Gemeinderätin mit der etwas undankbaren Aufgabe konfrontiert, das Budget für 2019 zu erstellen. Die Herausforderung bestand in der zeitlichen Abgrenzung des Ressourcenausgleichs, die das neuen Gemeindegesetz vorschreibt. Dünki-Bättig, ebenfalls Mitglied im Kantonsrat, versprach den Anwesenden am Dienstag, dass man daran arbeite, das Gesetz zu vereinfachen. An der nächsten Versammlung im Juni sollte es schon in Kraft sein.

Das Budget der Gemeinde Glattfelden sieht für das nächste Jahr bei einem Aufwand von 35,5 Millionen Franken ein Minus von rund 430'000 Franken vor. Der Steuerfuss bleibt bei 115 Prozent. Die 71 Stimmberechtigten (2,3 Prozent) genehmigten den Antrag mit offensichtlichem Mehr.

Für das Projekt, das den Ersatz der Wasserleitung in der Eichhölzlistrasse, den Ausbau des Glasfasernetzes sowie die Verkehrsberuhigung und Schulwegsicherung umfasst, beantragte René Gasser, Vorsteher Infrastruktur, einen Kredit von 450'000 Franken. Nach einer kurzen Diskussion über einzelne Kostenpunkte sowie über die Notwendigkeit einer Belagsschwelle an dieser Stelle wurde Projekt und Kredit mit grossem Mehr zugestimmt.

Gemeinderat und Gewerbe

Auf die beiden finanziellen Traktanden folgten noch vier Einbürgerungsanträge. Nach einer Vorstellungsrunde der beiden Einzelpersonen sowie der zwei Familien wurden alle Gesuche grossmehrheitlich angenommen. «Dieses Bürgerrecht ist sehr besonders. Nirgendwo sonst auf der Welt hat man so viele Rechte wie hier», gab Gassmann den Neu-Glattelderinnen und -Glattfeldern mit auf den Weg.

Zum Schluss beantwortete der Gemeindepräsident die eingegangenen Anfragen: Eine Einwohnerin wollte mehr über Ablauf, Zuständigkeiten, Kosten und Tötungen im Glattfelder Schlachthaus erfahren. Sie bezog sich dabei auf den Fall von Anfang Oktober: Die Staatsanwalt warf einem Tierarzt vor, ein hochträchtiges, schwer verletztes Rind unnötigerweise vom Stall zum Schlachthof in Glattfelden transportiert zu haben. Der Gemeinderat gab zwar Auskunft zum Schlachthof im Dorf, verwies aber auch darauf, dass besagter Vorfall im Embrachertal gewesen sei.

In der zweiten Anfrage wurde der Beitritt des Gemeinderats zum lokalen Gewerbeverband kritisiert. Dies sei nicht erlaubt, hiess es. Gassmann versicherte, die Beteiligung des Gemeinderats sei keineswegs materieller Natur und man habe nicht vor, die Mitgliedschaft aufzuheben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch