Zum Hauptinhalt springen

Das Dorf soll chinesischer werden

Hoher Besuch in Eglisau. Gemeindepräsidentin Ursula Fehr empfing die Generalkonsulin Gao Yanping aus China. Sie assen im Gasthof Hirschen und sprachen über gemeinsame Projekte in der Zukunft.

Sprachen beim Mittagessen im Gasthof Hirschen über zukünftige Abkommen: (v.l.n.r.) Ursula Fehr, Gemeindepräsidentin von Eglisau; Gao Yanping, chinesische Generalkonsulin und Felix Meier, Organisator des Drachbootrennens.
Sprachen beim Mittagessen im Gasthof Hirschen über zukünftige Abkommen: (v.l.n.r.) Ursula Fehr, Gemeindepräsidentin von Eglisau; Gao Yanping, chinesische Generalkonsulin und Felix Meier, Organisator des Drachbootrennens.
Francisco Carrascosa

Sonnig und warm: das Wetter zeigte sich in Eglisau gestern von der schönen Seite. So schön, dass es sich die chinesische Generalkonsulin Gao Yanping nicht nehmen liess, der Rhein-Gemeinde einen Besuch abzustatten. Eine so bedeutende Person verirrt sich aber nicht ohne Grund ins Unterland. In Eglisau findet Ende Juni das Drachenbootrennen statt. Ein Sport, der seine Ursprünge in Asien hat und von Millionen von Leuten ausgeübt wird. In diesem Jahr speziell: Spitzenmannschaften aus China und den Vereinigten Staaten nehmen am Rennen teil. Eine Bereicherung für den Event, bei dem jedes Jahr über 1500 Teilnehmer den Rhein hinunterpaddeln.

Gemeindepräsidentin Ursula Fehr und Drachenbootrennen-Organisator Felix Meier hiessen die Gruppe um Generalkonsulin Gao Yanping willkommen. Erster Terminpunkt: Ein Mittagessen im Gasthof Hirschen. Selbstverständlich im Garten und mit bester Sicht auf den Rhein.

Eglisau bei den Chinesen bekannt machen

Generalskonsulin Gao Yanping kam aber nicht nur, um ein bisschen zu plaudern. Sie will die Zusammenarbeit zwischen Eglisau und China intensivieren. «Ich will Touristen und Unternehmer aus unserem Land nach Eglisau locken», so Yanping. So könnte sie sich zum Beispiel vorstellen, dass ein chinesisches Restaurant in der Gemeinde gebaut wird. Bekommt Eglisau also schon bald sein eigenes Chinatown? «Nein», sagt Ursula Fehr, «ein Restaurant braucht es nicht. In Bülach gibt es schon genügend chinesische Restaurants. Die erreichen wir in 15 Minuten mit dem Auto.» Dennoch sei auch sie sehr interessiert daran die Beziehungen zu China zu forcieren.

Gao Yanping und Ursula Fehr einigten sich darauf, eine chinesische Partnergemeinde für Eglisau zu suchen. Mit dem Ziel, den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch anzukurbeln. Eins ist sicher: Die Generalkonsulin fühlt sich wohl in Eglisau. «Es gefällt mir hier», sagt sie und fügt an: «Wir können diesen Ort noch viel bekannter machen.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch