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Das elektronische Auge des Gesetzes

Kameras spähen im Auftrag der Sicherheit und zur Prävention vor Vandalismus immer mehr Bereiche des Alltags aus. Im Unterland stehen nebst Schulhäusern, Badeanstalten und Bahnhofunterführungen auch Kirchen im Fokus der Überwachungslinsen – besonders stark in Kloten.

Die Kameras an der Decke der Klotener Bahnhofunterführung haben dazu geführt, dass die Wände nicht mehr versprayt werden.
Die Kameras an der Decke der Klotener Bahnhofunterführung haben dazu geführt, dass die Wände nicht mehr versprayt werden.
Madeleine Schoder

Gott sieht alles, heisst es. Und sonst sieht es die Linse der Überwachungskamera. Jüngstes Beispiel hierfür ist die Kirche Kloten, wo nicht nur draussen gefilmt wird, sondern auch im Gotteshaus drinnen. Damit wird das mittels Videokameras überwachte Gebiet, gerade in Kloten, immer grösser. Nebst dem Flughafen sind auch die beiden öffentlichen Unterführungen am Bahnhof Kloten-Dorf sowie die unterirdischen Durchgänge unter der Dorfstrasse und beim Nägelimoos überwacht. Zudem sind auch die Schulhäuser sowie das Eishockeystadion mit Kameras ausgestattet. Überall, wo der Bürger damit rechnen muss, dass er gefilmt wird, prangen Warnschilder – so beispielsweise auch vor der Sammelstelle beim Bahnhof.

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