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Das langsame Sterben der Schulgemeinden

Eglisau stimmt ab, ob man an einer ­Einheitsgemeinde arbeiten soll. Mit der Frage steht das Dorf nicht alleine da. Noch ist die Region in Sachen Einheit ein Flickenteppich. Doch die Auflösung der Primarschul­gemeinden schreitet voran.

Die Schule als eigene und dadurch eigenständige Körperschaft, als Gemeinde mit eigenem Budget, eigener Liegenschaftsverwaltung und eigener Gemeindeversammlung. Eigentlich hätte der Regierungsrat dieses Modell per 1. Januar 2018 versenken wollen, so wie das auch in vielen anderen Kantonen längst geschehen ist. Die Entwurfsfassung des neuen Zürcher Gemeindegesetzes sah vor, dass es im Kanton Zürich nur noch politische Gemeinden gibt. Die Schulbelange wären überall in ein Ressort Bildung innerhalb von Gemeinderat und Verwaltung integriert worden; eine Einheitsgemeinde.

Genau genommen umfasst eine «echte» Einheitsgemeinde wie Kloten, Glattfelden oder Nürensdorf auch die Oberstufe. Weil nun aber viele kleine Gemeinden über keine eigenen Sekundarschulen verfügen, spricht man mitunter auch dann bereits von einer Einheitsgemeinde, wenn lediglich die Belange der Primarschule in die Struktur der politischen Gemeinde integriert sind.

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