Embrach

Das Schulhaus Ebnet kann saniert werden

Das Primarschulhaus Ebnet in Embrach kann saniert und erweitert werden. Die Stimmberechtigten sagten mit 72 Prozent Ja zu der Vorlage. Auch dem Bau einer neuen Doppelturnhalle wurde zugestimmt.

Das baufällige Primarschulhaus Ebnet kann endlich saniert werden.

Das baufällige Primarschulhaus Ebnet kann endlich saniert werden. Bild: Archiv ZU

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Das Primarschulhaus Ebnet in Embrach kann saniert und erweitert werden. Die Stimmberechtigten sagten mit 72 Prozent Ja zu der Vorlage. Auch dem Bau einer neuen Doppelturnhalle wurde zugestimmt.

Die beinahe unendliche Geschichte rund um die Sanierung des baufälligen Primarschulhauses Ebnet in Embrach ist endlich abgeschlossen. Die Stimmberechtigten genehmigten den Baukredit in der Höhe von 14,9 Millionen Franken zur Erweiterung und Sanierung der Schulanlage mit 2066 Ja- zu 798 Nein-Stimmen. Den Zusatzkredit über 6,5 Millionen Franken für den Bau einer Doppelturnhalle nahmen die Stimmberechtigten ebenfalls an. 1908 Stimmberechtigte sagten Ja, 932 waren gegen den Hallenbau. Und schliesslich genehmigten die Stimmbürger auch den Einbau einer Schnitzelheizung. Der Kredit von rund 475 000 Franken wurde mit 1977 zu 867 Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 55 Prozent.

Flugblatt im Umlauf

Im Vorfeld der Abstimmung sind in Embrach erneut anonyme Flugblätter aufgetaucht, auf denen gegen das neue Sanierungsprojekt Stimmung gemacht wurde. Entsprechend erleichtert ist man im Gemeinderat über den Sieg an der Urne.

«Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat, das ist eine grosse Erleichterung für uns», sagte Liegenschaftenvorsteher Hans Dietrich (CVP) gestern nach der Auszählung der Stimmen. Das Vorprojekt sei damit abgeschlossen und es könne mit der Umsetzung vorangehen. «Geplant ist, dass wir Anfang 2017 mit den Bauarbeiten loslegen können.» Nach dem Abbruch der Turnhalle werden dann zuerst die beiden Neubauten fertiggestellt, damit Schulraum vorhanden ist, wenn die alten Schulgebäude saniert werden.

Die Embracher stimmten gestern bereits zum zweiten Mal über die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage ab. Die erste Vorlage scheiterte 2013 deutlich an der Urne. Damals lag ein einziges Projekt vor, welches den Bau einer Doppelturnhalle und einer Schnitzelheizung mit einschloss. Rund 28 Millionen Franken hätte der Bau des Barbarix genannten Projekts gekostet. Der zuständige Gemeinderat Traugott Pfister (SVP) wurde anschliessend bei den Erneuerungswahlen abgewählt. In der Folge übernahm der neu gewählte Hans Dietrich das Dossier. Der ehemalige Direktor der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft war einer der prominentesten Kritiker von Barbarix. Am alten Projekt orientiert

Das neue Projekt orientiert sich stark an Barbarix. Durch eine Vereinfachung der Grundrisse, eine Anpassung des Raumprogramms und ein wirtschaftliches Raumkonzept konnten aber Kosten eingespart werden. Ausserdem tauschen die Turnhalle und der Neubautrakt ihre Plätze, wodurch der Abstand zu den benachbarten Einfamilienhäusern vergrössert werden konnte. Der zu geringe Abstand war neben den Kosten ein Kritikpunkt am alten Projekt. (fab/nav)

Erstellt: 28.02.2016, 14:43 Uhr

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