Bassersdorf

Das Strassenverkehrsamt plant dritte Prüfstelle fürs Unterland

Im Industriegebiet Grindel in Bassersdorf tut sich etwas: Nachdem dort eben erst das grösste Busdepot des Kantons eröffnet wurde, plant nun das kantonale Strassenverkehrsamt ganz in der Nähe ebenfalls einen Neubau. Auf einem ehemaligen Valet-Parking soll eine neue Prüfstelle entstehen.

Die Zeiten als Valet-Parking sind vorbei im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel. Auf dem Platz neben der Sportanlage BXA, soll eine neue Prüfstelle des Strassenverkehrsamts entstehen.

Die Zeiten als Valet-Parking sind vorbei im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel. Auf dem Platz neben der Sportanlage BXA, soll eine neue Prüfstelle des Strassenverkehrsamts entstehen. Bild: Archivbild

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Schon im Januar sollen die Bauarbeiten für eine neue Niederlassung des Strassenverkehrsamtes beginnen, und zwar in der Bas­sersdorfer Industrie unweit des Flughafens. Dort möchte der Kan­ton eine weitere Prüfstelle für Motorfahrzeuge erstellen, nämlich auf einem Kiesplatz an der Grindelstrasse.

Nach längeren Rechtsstreitigkeiten hatte sich Grundbesitzer Albert Dübendorfer von der Idee der Nutzung dieser Parzelle als Valet-Parking verabschieden müssen. Seit letztem Freitag ist nun das neue Projekt öffentlich ausgeschrieben.

Büros und Prüfbahnen

Im Hauptgebäude, das mitten auf dem Areal entstehen soll, würde sich gemäss Plänen dereinst das eigentliche Strassenverkehrsamt befinden. Nebenan im hinteren Teil des Grundstückes ist eine ­separate Lagerhalle auf einer Grundfläche von rund 1400 Quadratmetern geplant. Als Bauherr tritt die Firma Terracom mit Sitz in Zug auf. Dahinter steht die Grundbesitzerfamilie Dübendorfer. Gemäss Ausschreibung auf der Website der Firma wird noch ein Mieter für die Lagerhalle gesucht. Im Nachbargebäude wird für das Strassenverkehrsamt ein Ausbau mit eigenen Büros, Schulungs- und Prüfungsräumen angestrebt. Im Erdgeschoss desselben Hauses sollen vier Prüfbahnen eingerichtet werden, wovon eine zur technischen Prüfung von Lastwagen dienen würde.

Die Kosten für den Bau der Prüfhalle werden gemäss Angaben im Baugesuch auf rund 4 Millionen Franken beziffert. Die Umgebungsarbeiten würden demnach knapp 600?000 Franken verschlingen. Gleich nebenan sollen noch eine 120 Meter lange Teststrecke und eine Prüframpe mit Auf- und Abfahrten von 12 und 16 Prozent Neigung aufgeschüttet werden.

Eröffnung im Herbst 2016

Noch läuft die Auflagefrist, während derer das gesamte Bauprojekt im Gemeindehaus von Bas­sersdorf öffentlich einsehbar ist. Auf dem betreffenden Areal zeigen Bauvisiere die geplanten Ausmasse der Neubauten an. Sollte alles glatt ablaufen, so könnten die ersten Fahrzeughalter schon im Herbst 2016 ihr Auto dort vorführen. Es wäre dies die dritte Prüfstelle im Unterland nach ­Regensdorf und Bülach.

Erstellt: 15.11.2015, 22:52 Uhr

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