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David gegen Goliath im Flughafenparking

Ein Bauprojekt des Flughafens sorgt für Alarmstimmung beim ältesten Valetparking-Dienstleister. Auf dem Parkgeschoss, wo sich sein Autobahnhof befindet, soll eine neue Ausfahrt ent­stehen – die Firma müsste weg.

Die neue Ausfahrt soll aus dem Parkhaus (l.) auf die Rampe führen.
Die neue Ausfahrt soll aus dem Parkhaus (l.) auf die Rampe führen.
Balz Murer

Im Kampf ums lukrative Parkplatzgeschäft am Flughafen treffen die Interessen der Flughafen AG und diejenigen des privaten Unternehmers Urs Sprenger, Chef der Firma Autobahnhof AG, frontal aufeinander. «Es geht um unsere Existenz am jetzigen Standort im Parkhaus 3», sagt dieser. Was dem Geschäftsmann besonders sauer aufstösst, ist die Vorgehensweise der Flughafenbetreibergesellschaft, die sich gegen ihn und eine Reihe weitere kleine, private Geschäftspartner am Flughafen richte.Auslöser des Ärgers ist ein Bauprojekt des Flughafens, welches einfach als «übergeordnete Massnahme» deklariert worden sei, wettert Sprenger über eine geplante neue Parkhausausfahrt samt Brücke zur Entlastung der bisher einzigen Ausfahrt. Es bedeutet, dass das Bewilligungsverfahren nicht öffentlich ausgeschrieben werden musste und auch nie ein Baugesuch publiziert worden war, wie es sonst beim Bau fast jedes Gartenhäuschens üblich ist.

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