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Der Bau des Kraftwerks Eglisau-Glattfelden im Jahr 1915

Was auf den ersten Blick an eine Holzpyramide erinnert, speiste kurz darauf Strom ins Netz der Nordostschweizerischen Kraftwerke ein.

Die mit «Locher C Zürich» beschriftete Konstruktion bildete 1915 den Anfang der fünf Jahre dauernden Bauarbeiten des Kraftwerks Eglisau-Glattfelden. Geplant wurde das Projekt von den Zürcher Architekten Otto und Werner Pfister, umgesetzt wurde es von Locher & Cie, Zürich. Der Bau endete im Jahr 1920, am 15. April desselbigen Jahres lieferte das Kraftwerk mit dem 114,5 Meter langen Stauwehr erstmals Strom.

Doch bis es so weit war, mussten einige Opfer gebracht werden. Aufgrund des Rückstaus war man gezwungen, entlang des Rheins diverse Bauten abzureissen. Im ehemaligen Eglisauer Ortsteil Oberriet wurden 15 von 17 Häusern aufgegeben, und auch die Strassenbrücke musste neu errichtet werden. Dafür wurde das Kraftwerk selbst, das heute rund 310 GWh pro Jahr liefert, 1988 vom Regierungsrat des Kantons Zürich unter Denkmalschutz gestellt.

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