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«Der Einkauf in der Schweiz muss attraktiver gemacht werden»

Unterländer Nationalratskandidaten und -kandidatinnen stehen dem «ZU» Red und Antwort. Heute stellt sich Stefan Zimmerli (JEDU) aus Bülach unseren Fragen.

Stefan Zimmerli (JEDU) aus Bülach will in den Nationalrat.
Stefan Zimmerli (JEDU) aus Bülach will in den Nationalrat.

Wie soll sich der Flughafen Zürich-Kloten entwickeln? Sind die Pistenverlängerungen nötig? Wie kann der Fluglärm gerecht verteilt werden?

Stefan Zimmerli:Der Flughafen Zürich-Kloten sollte sich den erhöhten Anforderungen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten anpassen können, also sollten Pistenverlängerungen nicht grundsätzlich verunmöglicht sein. Bei der Verteilung des Fluglärms sollten ökologische Kriterien stärker gewichtet werden als finanzielle Mittel von allfälligen Anliegern.

Im Zürcher Unterland – besonders im Glattal – sind Verkehrsstaus inzwischen an der Tagesordnung. Wie kann das Problem gelöst werden?

Ein Ausbau an den kritischen Punkten sollte für Strasse wie Bahn erfolgen. Grundsätzlich wäre aber wünschenswert, wenn die Attraktivität des entsprechenden Verkehrsmittels den vorhandenen Möglichkeiten der Infrastruktur angepasst wird, sodass die Benutzung derselben ausgewogener erfolgt.

Der Schweizer Einkaufstourismus jenseits der deutschen Grenze schadet dem hiesigen Gewerbe. Wie kann Abhilfe geschaffen werden?

Der freie Wettbewerb ist ein Gut, das bewahrt werden soll. Abhilfe kann durch entsprechende Steuern im Import erreicht werden. Es sollte wieder vermehrt versucht werden, den Einkauf in der Schweiz für den Einkäufer attraktiver zu machen als das Ausland.

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