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Der Fast-Lebensretter von Fifa-Chef Infantino

Der neue Fifa-Chef Gianni Infantino brauchte als Säugling Blut von einer sel­tenen Blutgruppe. Es musste damals aus dem Ausland eingeflogen werden. Ein potenzieller Klotener Spender weilte nämlich in den Ferien – just neben Infantinos Geburtsort.

Der Klotener Markus Wanner zeigt in seinem Weinkeller einen seiner alten Blutspendeausweise.
Der Klotener Markus Wanner zeigt in seinem Weinkeller einen seiner alten Blutspendeausweise.
Ilda Özalp

Im März 1970 brauchte ein Säugling in Brig dringend Blut einer seltenen Blutgruppe, um zu überleben. Beim Neugeborenen handelte es sich um den letzte Woche neu gewählten Fifa-Präsidenten Gianni Infantino. Lediglich 18 Spender auf der ganzen Welt ­waren damals mit der Blutgruppe AB negativ registriert, wie der «Blick» weiss. Zwei von diesen wurden ausfindig gemacht – eine Frau in Belgrad und ein Mann in Bristol. Sie spendeten ihr Blut, das sofort in die Schweiz geflogen wurde, und retteten damit das Leben des Säuglings.

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