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«Der Flughafen-Hub muss beibehalten werden»

Unterländer Nationalratskandidaten und -kandidatinnen stehen dem «ZU» Red und Antwort. Heute stellt sich Hans Fehr (SVP) aus Eglisau unseren Fragen.

Hans Fehr (SVP) will in den Nationalrat.
Hans Fehr (SVP) will in den Nationalrat.
pd

Wie soll sich der Flughafen Zürich-Kloten entwickeln? Sind die Pistenverlängerungen nötig? Wie kann der Fluglärm gerecht verteilt werden?

Hans Fehr: Wir brauchen eine massvolle Entwicklung unter Beibehaltung des Hubs. Eine Pistenverlängerung müsste überzeugend begründet und vom Volk bewilligt werden. Mit dem technischen Fortschritt wird das Fluglärmproblem reduziert. Der Lärm ist zu kanalisieren, Lärmspitzen sind jedoch soweit als möglich zu verteilen.

Im Zürcher Unterland – besonders im Glattal – sind Verkehrsstaus inzwischen an der Tagesordnung. Wie kann das Problem gelöst werden?

1. Gemäss Volksentscheid vom 9. Februar 2014 ist die Zuwanderung endlich zu reduzieren.2. Umfahrung Eglisau vorantreiben (ist Sache des Kantonsrates und des Regierungsrates); ebenso Zusammenschluss Oberlandautobahn.3. Soweit sinnvoll und möglich, vermehrt flexible Arbeitszeiten einführen zur Senkung der Spitzenbelastungen.

Der Schweizer Einkaufstourismus jenseits der deutschen Grenze schadet dem hiesigen Gewerbe. Wie kann Abhilfe geschaffen werden?

Appell an die Vernunft und die Solidarität: Die durchschnittliche Familie gibt nur noch 6,7 Prozent ihres Budgets für Nahrungsmittel aus; die etwas höheren Schweizer Preise sind daher verkraftbar. Zudem bilden die Schweizer Läden, Geschäfte und Produzenten Lehrlinge aus, sie gewährleisten gesunde Dorfstrukturen, sie zahlen höhere Löhne und Sozialleistungen und erfüllen hohe Produktionsanforderungen. Nötigenfalls ist die Mehrwertsteuer-Rückerstattung zu überprüfen.

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