Flughafen

Der Circle-Rohbau nimmt Gestalt an

Eine Plaza, kleine Gässchen inmitten hoher Gebäude, imposante Glasfassaden: Hinter der Schutzwand vor dem Circle am Flughafen Zürich entsteht derzeit nichts weniger als ein futuristischer Stadtteil. Nur ein Gebäude wird etwas später fertig werden als der Rest.

Der Circle wächst derzeit rasant in die Höhe.

Der Circle wächst derzeit rasant in die Höhe. Bild: Paco Carrascosa

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Was sich derzeit auf der Baustelle des Circles am Flughafen tut, lässt sich von aussen nur erahnen. Das zukünftige Dienstleistungszentrum, dessen Bau über eine Milliarde Schweizer Franken kostet, wird derzeit von einer Schutzwand verdeckt, die wie alles an diesem Projekt gewaltig ist: Unzählige Stahlträger, rund 40 Meter hoch und hunderte Tonnen schwer, schirmen den Circle vor neugierigen Blicken ab und schützen die darunter verlaufende Strasse vor Bauelementen, die bei den Arbeiten auf die Strasse fallen könnten.

Hinter der Wand zeigt sich jedoch, wie weit das Projekt schon fortgeschritten ist. Ein moderner Stadtteil mit einer Plaza, mit Gässchen und Seitenstrassen ist hier im Entstehen. Die Fassaden lassen bereits erahnen, wie gross die Fenster an den Gebäuden sein werden und was für ein für Schweizer Verhältnisse futuristischer Look dadurch entsteht. Drei der sechs Gebäude haben ihre definitive Höhe bereits erreicht und auch die meisten anderen Bauten haben schon deutlich Formen angenommen, an einigen Stellen werden sogar schon die Glasfassaden montiert. «Die Arbeiten verlaufen gemäss Zeitplan, im ersten Halbjahr 2019 wird der Flughafen entscheiden, wann genau im Sommer 2020 der Circle eröffnet werden wird», sagt Mediensprecherin Raffaela Stelzer.

Tunnel macht es kompliziert

Nur ein Gebäude hinkt ein wenig hinterher: «Haus 11», das nördlichste Modul des Circles, wird erst ein wenig nach der Eröffnung in Betrieb genommen werden. In dem Gebäude wird dereinst das Hotel Hyatt Place 305 Zimmer anbieten, zudem wird Microsoft dort ansässig sein. Für die Verzögerung gibt es zwei Gründe. Erstens entsteht am Circle noch ein zweites Hotel, das Hyatt Regency mit 250 Zimmern. «Es war stets vorgesehen, die beiden Hotels mit insgesamt über 500 Zimmern gestaffelt zu eröffnen, das macht betrieblich Sinn», erklärt Beat Pahud, Gesamtprojektleiter des Circles. Zweitens ist der Bau von Haus 11 noch etwas komplexer als bei den übrigen Gebäuden.

Grund dafür ist der Tunnel der SBB, welcher unter dem Gebäude verläuft. Direkt über dem Tunnel befindet sich ein Entlüftungsschacht, durch welchen die Luft entweicht, welche die Züge im Tunnelrohr vor sich herschieben. «Wir mussten das Haus 11 deshalb so konzipieren, dass der darunter verlaufende Tunnel komplett vom Gebäude entkoppelt ist», führt Stelzer aus. Deshalb nimmt der Bau im Vergleich zu den übrigen Gebäuden mehr Zeit in Anspruch.

Erstellt: 09.11.2018, 17:18 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zuonline.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 854 82 14. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.