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Die Politische Gemeinde Wallisellen hat das Defizit fast halbiert

Trotz einem Minus von rund 5 Millionen Franken schliesst die Jahresrechnung 2016 der Politischen Gemeinde besser ab als vor-gesehen. Im Voranschlag war ein Defizit von 9,5 Millionen Franken budgetiert.

Die Politische Gemeinde Wallisellen hat das Jahr 2016 besser abgeschlossen als budgetiert.
Die Politische Gemeinde Wallisellen hat das Jahr 2016 besser abgeschlossen als budgetiert.
Madeleine Schoder

Der Walliseller Gemeinderat hat die Jahresrechnung und die Sonderrechnungen 2016 des Politischen Gemeindegutes geprüft und genehmigt. Wie dem aktuellen Verhandlungsbericht zu entnehmen ist, schliesst die laufende Rechnung mit einem Ertrag von 109,3 Millionen Franken und einem Aufwand von 114,3 Millionen Franken ab. Der Aufwandüberschuss beträgt somit rund5 Millionen Franken. Budgetiert war bei einem Aufwand von 106,9 Millionen Franken und einem Ertrag von 97,4 Millionen Franken ein Minus von 9,5 Millionen Franken.

Die Mehrerträge und -aufwände sind gemäss Finanzvorsteher Tobias Meier Kern vor allem dem Umstand zuzurechnen, dass – wie vom Kanton vorgeschrieben – eine Neubewertung sämtlicher Immobilien der Gemeinde vollzogen werden musste. «Ohne diese Neubewertung wären Aufwand und Ertrag unter Budget», sagt Meier Kern. Durch den Aufwandüberschuss reduziert sich das Eigenkapital von 66,7 Millionen Franken auf 61,7 Millionen Franken.

Um 13 Millionen Frankentiefere Investitionen

Bei Investitionsausgaben im Verwaltungsvermögen von rund 30,9 Millionen Franken und Investitionseinnahmen von 2,7 Millionen Franken betragen die Nettoinvestitionen 28,2 Millionen Franken (Voranschlag: 36,4 Millionen Franken).

Bei Investitionsausgaben im Finanzvermögen von rund 5 Millionen Franken und Investitionseinnahmen von 3,3 Millionen Franken betragen die Nettoinvestitionen 1,7 Millionen Franken (Voranschlag: 8,3 Millionen Franken).

Jahresrechnungder Schulgemeinde folgt

Da die Schulgemeinde ihre Jahresrechnung noch nicht veröffentlicht hat, kann noch kein konsolidiertes Ergebnis präsentiert werden. Hält die Schulgemeinde die Vorgaben des Voranschlags ein (Aufwand 47,5 Millionen Franken, Ertrag 47,3 Millionen Franken), sollte sich am verbesserten Defizit nicht mehr viel ändern.

An der nächsten Gemeindeversammlung vom 6. Juni, im Saal zum Doktorhaus werden die beiden Jahresrechnungenbehandelt.

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