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Doch noch Konkurrenz

Lange war unklar, ob es in Kloten zu einer Kampfwahl um die Stadtregierung kommt. Dank einem partei­losen Herausforderer wirds nun spannend. Sehr viel mehr Konkurrenzdruck gibts beider Wahl der Schulbehörde.

vor allem die Wahl der Schubehörde dürfte in Kloten spannend werden.
vor allem die Wahl der Schubehörde dürfte in Kloten spannend werden.
mcp

Die Klotener Stimmberechtigten bekommen für die anstehenden Stadtratswahlen ein Beiblatt mit acht Namen. Allerdings werden am 15. April nur sieben Sitze in der Stadtregierung zu vergeben sein. Innert der vorgegebenen Meldefrist hat sich nebst sämtlichen Amtsinhabern auch etwas unerwartet ein weiterer Kandidat gemeldet. Unerwartet deswegen, weil die Klotener Ortsparteien allesamt auf einen Angriff mit zusätzlichen Kandidaten verzichtet haben. Einziger offizieller Herausforderer ist nun der parteilose 24-jährige Aussendienstmitarbeiter Remo Zysset. Er istin Kloten aufgewachsen, bislang kennt man ihn aber im Polit­betrieb der Flughafenstadt noch nicht.

Bereits länger ist bekannt, dass die bisherigen Stadträte wieder antreten wollen. Es sind dies die beiden SVP-Mitglieder René Huber und Kurt Hottinger sowie Roger Isler (FDP), Regula Kaeser-Stöckli (Grüne), Gaby Kuratli (CVP), Priska Seiler Graf (SP) und Mark Wisskirchen (EVP).

Als Kandidat fürs Stadtpräsidium ist der bisherige Stapi René Huber (SVP) unbestritten. Innerhalb der Meldefrist für Kandidaten, die ihm den Vorsitz der Klotener Exekutive streitig machen könnten, hat sich niemand gemeldet.

Schulbehörde ist umkämpft

Gleich 13 Kandidaten und Kandidatinnen bewerben sich um die zehn Sitze in der Klotener Schulpflege, die hier offiziell Schulbehörde heisst. Dass auf dem «Beipackzettel» der Wahlunterlagen gleich so viele Namen für die Schulbehörde aufgeführt werden, hat mit einem Hickhack unter den Parteien im Vorfeld der Kandidatennominationen zu tun. Da man sich untereinander nicht über die einzelnen Kandidaten für eine gemeinsame Zehnerliste einigen konnte, gibt es nun statt einer Vorselektion durch die Strippenzieher der Ortsparteien eine echte Auswahl für die Stimmberechtigten.

Zur Wahl in die Klotener Schulbehörde stellen sich nunalso vier SVP-Vertreter, nämlich Carla Manhart, Fred Anton Konrad, Christine Nussbaumer (alle bisher) und Thomas Schneider (neu). Die SP schickt nur die Bisherige Monika Keller ins Rennen, während die FDP mit Gerda Gehrig und Hansjürg Schmid zwei neue Kandidaten portiert. Von der CVP bewirbt sich Evelyn Walt (bisher), für die EVP kandidiert Karin Sutter-Dubach (neu), während die Grünen Zrinka Marunic (neu) und die EDU Susanne Messerli (bisher) bringt. Die Grünliberale Partei (GLP) ist auf dem Beiblatt offiziell nicht zufinden. Doch eigentlich sind die als parteilos aufgeführten NinaHake (bisher) und Marc Tuor (neu) Mitglieder der GLP.

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