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Keine Kandidatin schafft die Wahl zur Bezirksrichterin

Drei Kandidatinnen kämpften um das Amt der Bülacher Bezirksrichterin. Keine davon hat bei der heutigen Wahl das Absolute Mehr erreicht.

Noch ist unklar wer der drei Kandidatinnen künftig als Laienrichterin im Gerichtssaal des Bezirksgerichts Bülach agieren wird.
Noch ist unklar wer der drei Kandidatinnen künftig als Laienrichterin im Gerichtssaal des Bezirksgerichts Bülach agieren wird.
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In der Ersatzwahl für eine neue Laienrichterin am Bezirksgreicht Bülach wird es einen zweiten Wahlgang geben. Keine der drei Kandidatinnen hat heute das Absolute Mehr und damit die Wahl zur Bezirksrichterin geschafft.

Am meisten Stimmen erhielt Theres Pacheco-Ott (parteilos): Mit 11'577 Stimmen verpasste sie das Absolute Mehr von 11'872 Stimmen nur knapp. Deutlich weniger Stimmen erhielten ihre Konkurrentinnen Rita Studer-Roos (6'642) und Brigit Bürgin (5'208). Die Stimmbeteiligung liegt bei 30,7 Prozent.

Die neue Laienrichterin wird die Nachfolge von Ursula Fehr (SVP) antreten. Die Eglisauer-Gemeindepräsidentin hat sich im Juli nach rund 12 Jahren als teilamtliche Laienrichterin mit einem 50-Prozent-Pensum aus dem Bezirksgericht Bülach verabschiedet.

Eine Anwältin, eine Assistentin und eine Treuhänderin

Die 61-Jährige Rita Studer-Roos ist verheiratet, lebt in Embrach und war dort während acht Jahren Mitglied der Rechnungsprüfungskommission. Studer-Roos arbeitet als Treuhänderin in ihrer eigenen Firma, daneben ist sie auch als Schlichterin bei der Schlichtungsstelle für Mietsachen in Zürich tätig. Studer-Roos gehört zwar zur SVP, sie wird aber auch von allen anderen Parteien des Bezirks Bülach zur Wahl empfohlen.

Die 35-jährige Theres Pacheco-Ott ist studierte Juristin und verfügt über ein Anwaltspatent – von einer Laienrichterin kann man in ihrem Fall nicht sprechen. Die Mutter von zwei Kindern stellte sich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal für eine Wahl zur Bezirksrichterin zur Verfügung: Als im April ein Nachfolger für den vakanten Sitz von Paul Remund (FDP, Stadtpräsident von Opfikon) gesucht wurde, kandidierte sie gegen Christian Aegerter (EDU). Sie verlor die Wahl und macht nun einen zweiten Anlauf.

Die 53-jährige Brigit Bürgin ist keine Juristin; sie arbeitet als Assistentin bei einer Zürcher Anwaltskanzlei. Sie lebt mit ihrem Partner seit zwei Jahren in Bülach und ist Mutter von drei Kindern. In Adliswil – ihrem vorherigen Wohnort – war sie 13 Jahre lang in der Kirchenpflege aktiv, vier Jahre davon als Präsidentin.

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