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Ein «Biber-Gate» am Flughafen

Die Biberpopulation in einem Schutzgebiet auf dem Militärareal zwischen Panzerpiste und Flughafenzaun kann sich trotz neuer Gittersperre frei bewegen. Der Flughafen hatte das Gitter aus Sicherheitsgründen am einzigen Revierzugang der Biber anbringen lassen müssen.

Der gesicherte Bachtunnel?ist gemäss Flughafen AG für Biber passierbar.
Der gesicherte Bachtunnel?ist gemäss Flughafen AG für Biber passierbar.
cwü
Noch 2008 gab es am selben Bachdurchlass keinerlei Absperrungen.
Noch 2008 gab es am selben Bachdurchlass keinerlei Absperrungen.
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Seit mindestens acht Jahren leben ununterbrochen Biber direkt am Flughafen. Dort, wo landende und startende Jets vorbei rasen, Panzerübungen stattfinden und unzählige Hundehalter, Biker und Jogger durchs Schutzgebiet Halbmatt streifen, ist es den scheuen Nagern offensichtlich wohl. Dass sie mehrere hundert Meter unter den Pisten durchtauchen mussten, um in ihr Revier auf der Winkler Seite des Flughafens zu gelangen, sorgte unter Fachleuten für gewisses Staunen. Im Winter 2008 hatten die Flughafenbiber erstmals im grösseren Stil auf sich aufmerksam gemacht, als sie im Gebiet einen Bach im sogenannten Saumgraben fast 2 Meter hoch aufstauten. Je nach Einschätzung verschiedener Experten geht man davon aus, dass sie schon bis zu zwei Jahre vorher in dieses besondere Gebiet gelangt waren.

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