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«Die heutigen Männer und Frauen müssen weiterkämpfen»

Vaterschaftsurlaub, Pioniergeneration und die emotionale Bindung zum eigenen Kind. Davon erzählen elf Väter und drei Fachpersonen im Buch mit dem Titel «#Vatersein». Geschrieben hat es die Eglisauer Autorin Barbara Weber-Ruppli.

Barbara Weber-Ruppli befasst sich in ihrem neuesten Buch mit der Sicht der Väter in der Kindererziehung.
Barbara Weber-Ruppli befasst sich in ihrem neuesten Buch mit der Sicht der Väter in der Kindererziehung.
Balz Murer

Barbara Weber-Ruppli, als Frau übers Vatersein schreiben – das überrascht. Was hat Sie dazu bewegt, sich diesem Thema zu widmen?Barbara Weber-Ruppli:Ich habe mich immer gefragt, warum Männer sich emotional und praktisch kaum an der Kindererziehung beteiligen. Ich wollte herausfinden, ob das wirklich so ist, oder ob nur niemand nach ihren Gefühlen fragt. Nach den Interviews für mein Buch war ich völlig überrascht, denn Männer haben sehr viel dazu zu sagen. Sie reden offenbar ungefragt nicht darüber, weil sie sich nicht übers Vatersein sondern mehr über den Beruf identifizieren. Ich habe jedoch den Eindruck, dass sich das in den letzten Jahren verändert hat.

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