Kloten

Ein Fest am Himmel und am Boden

Der Flughafen Kloten feierte seinen 70-jähriges Bestehen am Wochenende mit einem spektakulären Angebot am Boden und in der Luft. Das Fest vermochte die Massen anzulocken.

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Fans von Flugzeugen, Aviatik und der Welt des Flughafens liessen sich vom überraschend kalten Herbstwetter am Wochenende nicht aufhalten und pilgerten zum Flughafen Zürich. Das 70-jährige Bestehen des Airports wurde gefeiert und die Bezeichnung «Erlebniswochenende» nahmen die Verantwortlichen des Anlasses wörtlich.

Eine vielfältige zweitätige Show boten die Organisatoren den Besuchern: Flughafenrundfahrten, Führungen, Flugzeug-Ausstellungen, Flugshows der Patrouille Suisse und des PC-7 Teams, Blicke hinter die Kulissen wie zum Beispiel bei der Sicherheitskontrolle, Show-Abfertigungen von Linienmaschinen mit Live-Kommentaren, eine Hundeshow des Zolls, Kinderunterhaltungen und Attraktionen auf der Zuschauerterrasse.

Für die Bevölkerung

«Jubiläen soll man feiern», sagte Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG während den Festlichkeiten. Es gehe an dem Erlebniswochenende nicht um den Flughafen, sonderun um die Bevölkerung. Diese soll einen Blick hinter die Kulissen erhalten. Auch wenn die Faszination vom Fliegen der Kern der Aviatik sei, gebe es auch viele spannende Bereiche am Boden. Auch dort würden logistische Meisterleistung» erbracht und auch diese wolle der Flughafen an seinem Jubiläum ins Licht rücken.

Die Bedeutung des Flughafens Zürich für die Schweizer Wirtschaft und Internationalität betonte Thomas Klühr, CEO der Swiss International Airlines. «Man sieht dem Flughafen sein Alter nicht an, er hat sich unglaublich toll entwickelt und ist zur internationalen Drehscheibe von weltweiter Bedeutung geworden.» Sowohl der Flughafen wie die Swiss nehme es sich zur Aufgabe, die Schweiz an die Welt anzubinden.

Am 14. Juni 1948 nahm der Flughafen Zürich den Flugbetrieb auf, im November folgte der Umzug von Dübendorf nach Kloten. Die Privatisierung erfolgte im Jahr 2000, im Gründungsjahr der Flughafen Zürich AG. Heute sind 200 Firmen mit über 27 000 Mitarbeitern am Flughafen tätig. 29 Millionen Menschen sind letztes Jahr abgeflogen, angekommen oder umgestiegen.

Zwei Flugshows

In den Himmel blickten alle Besucher jeweils am Nachmittag: Die Patrouille Suisse am Samstag und das PC-7 Team am Sonntag zeigten dann ihre Flugshows. Die Patrouille Suisse als offizielle Kunstflugstaffel präsentiere die Einsatzbereitschaft, das Können und vor allem Zuverlässigkeit der Schweizer Luftwaffe, sagte Kommandant der Patrouille Suisse Nils Hämmerli: «Wir sind motiviert, Sinnbild zu sein für typische Schweizerische Werte wie Sicherheit, Dynamik, Zuverlässigkeit und das ist genau das, was der Flughafen auch ist.» Er sei ein zuverlässiger Partner für die Luftwaffe.

Der Flughafen diene als Ausweichflugplatz für den Luftpolizeidienst 24, der im Endausbau sei. Die Patrouille Suisse nutzt den Flughafen zudem regelmässig an Wochenenden als Ausweichflugplatz. Das Erlebniswochenende solle daher auch die Zusammenarbeit zwischen der Luftwaffe und dem Flughafen Zürich zeigen.

Ausstellung am Boden

Da der reguläre Flugbetrieb für die jeweils rund halbstündigen Flugshows an den beiden Tagen unterbrochen werden musste, habe man schon vor Monaten intensiv nach einer guten Lösung gesucht und diese gefunden, unter Berücksichtigung der Agglomeration rundherum und einer Lärmverteilung.

Die Luftwaffe bot auch am Boden Unterhaltung: die Cockpits der Flugzeuge F 5 Tiger und F/A-18 Hornet konnte man ganz aus der Nähe sehen, in den Hubschrauber Super Puma sogar einsteigen. Natürlich nicht nur die Luftwaffe zeigte am Standplatz Tango ihre Flugzeuge. Es gab verschiedene Passagierflugzeuge wie Swiss-Exponate zu sehen, neu und alt, Helikopter swoie Fahrzeuge von Schutz und Rettung. Konzerte von Marc Sway und dem Zurich Airport Orchestra rundeten die grosse Geburtstagsfeier musikalisch ab. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 02.09.2018, 15:04 Uhr

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