Opfikon

Ein zusätzliches Stockwerk für die Kantonspolizei

Die Kantonspolizei stiess beim Posten Opfikon-Glattbrugg an die Kapazitätsgrenzen. Nun wurde eine Lösung gefunden.

Von links: Polizeikommandant Thomas Würgler, Stadtpräsident Paul Remund und Regierungsrat Mario Fehr stehen auf der neuen, internen Treppe des Polizeipostens.

Von links: Polizeikommandant Thomas Würgler, Stadtpräsident Paul Remund und Regierungsrat Mario Fehr stehen auf der neuen, internen Treppe des Polizeipostens. Bild: Sibylle Meier

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Der Polizeiposten Opfikon-Glattbrugg wurde vor 16 Jahren durch Stationierte der Kantonspolizei bezogen. Seither wurde die Mannschaft stetig verstärkt, auch durch Mitarbeitende des Fahndungs- und Aktionsdienstes FAD. Nötig wurde dies, weil die Bevölkerung der Stadt Opfikon in den vergangenen zehn Jahren um 7000 Personen auf über 20000 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen ist. Die Platzverhältnisse für die zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden dadurch immer begrenzter. Die Suche nach einem geeigneteren Objekt war erfolglos. Umso glücklicher ist die Kantonspolizei nun, dass der bestehende Polizeiposten um einen Stock erweitert werden konnte. Eine kleine Feier bot 30 geladenen Gästen Gelegenheit zur Besichtigung der neuen Räumlichkeiten.

Für Regierungsrat Mario Fehr ist der Arbeitsplatz ein wesentlicher Bestandteil der guten Rahmenbedingungen, die es braucht, damit die Kantonspolizei in der Region einen guten Job machen kann. Dies bekräftigte auch Thomas Würgler, Kommandant der Kantonspolizei: «Wir möchten für die Bevölkerung sichtbar und präsent sein und ihr den Kontakt zu uns ermöglichen.»

Zellen sind täglich besetzt

Die Räume des Polizeipostens im zweiten Stock sind neu durch eine interne Treppe mit dem dritten Stock verbunden. Dort gibt es neben Garderoben und einer Toilette auch zwei Grossraumbüros und zwei Zimmer für Einvernahmen. Die Räumlichkeiten wurden so konzipiert, dass bei Bedarf auch weitere Mitarbeitende einen Platz zum Arbeiten haben. Der dritte Stock wird von den Mitarbeitern des FAD genutzt. Diese widmen sich der Fahndung nach Straftätern oder führen selbstständig oder teilweise auch gemeinsam mit den Stationierten gezielte Aktionen durch.

Ein weiterer Vorteil: Die verhafteten Personen können nun intern von einem Stock zum andern gebracht werden. Früher mussten die Polizisten dazu die öffentliche Treppe benutzen.

Zusätzlich zu den drei bestehenden Abstandszellen im zweiten Stock, wurde im dritten Stock eine vierte als Reserve gebaut. Diese Zellen kann man sich wie besonders karg eingerichtete Warteräume vorstellen. Die Gäste staunten nicht schlecht, als sie bei der Führung durch den Posten zu hören bekamen, dass diese täglich belegt seien.

Gute Zusammenarbeit

Durch den Erweiterungsbau gibt es nun genügend Platz, um parteiöffentliche Einvernahmen durchzuführen. Dabei handelt es sich um Befragungen, bei welchen alle am Fall beteiligten Personen wie Beschuldigte, Geschädigte, Rechtsanwälte und Dolmetscher zur gleichen Zeit im Raum anwesend sind. Paul Remund, Stadtpräsident von Opfikon, zeigte sich aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums in seiner Stadt nicht überrascht, dass auch die Kantonspolizei mehr Platzbedarf ausweist. «Je mehr Menschen hier leben und auch arbeiten, desto mehr Arbeit gibt es für die Polizei.» Der Stadtpräsident betonte in diesem Zusammenhang auch die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadtpolizei Opfikon und der Kantonspolizei.

Erstellt: 24.02.2019, 14:46 Uhr

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