Buchberg

Eine Seilbahn führt auf den neuen Spielturm

Auf dem Hurbig wurde der alte Spielplatz durch neue Bauten ersetzt.

Der Aufbau des neuen Spielturms war Präzisionsarbeit. Foto: Karin Lüthi

Der Aufbau des neuen Spielturms war Präzisionsarbeit. Foto: Karin Lüthi

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Am vergangenen Donnerstag fiel Schneeregen auf dem Hurbig bei Buchberg, und es war kalt geworden. Die Arbeiter in ihren leuchtenden Uniformen, die dort gerade einen neuen Spielplatz errichteten, waren glücklicherweise wetterfest und flink beim Ausheben der tiefen Löcher und beim Mischen des Betons für die Fundamente.

Die dicken Pfosten für die Schaukel im Boden waren bereits versenkt worden, und auch das Seil war angebracht, aber noch nicht gespannt. Auch für die Seilbahn steckten die Pfosten bereits tief in der Erde. Auf dem Anhänger eines Traktors warteten noch ein Kletterturm und ein Häuschen aufs Abladen, alle Teile aus massivem, hellem Holz, denen man die Handarbeit ansieht. Die Löcher und das Fundament für den Turm waren vorbereitet.

30000 Franken genehmigt

Weit über zehn Jahre ist auf dem Hurbig ein Spielplatz in Betrieb gewesen. Doch dass nun eine grundlegende Erneuerung stattfand, hat seine Ursache in einem Unfall, der glücklicherweise glimpflich ausging. Dennoch fanden in der Folge Diskussionen darüber statt, wer bei einem Haftungsfall die Kosten zu tragen hat.

Dies wurde zum Auslöser für eine Expertise des langjährigen Spielplatzes. Dabei wurde festgestellt, dass auf dem Hurbig und auch beim Schulhaus Buchberg dringender Handlungsbedarf bestand, denn die Geräte und der Untergrund entsprachen nicht mehr den gängigen Vorschriften.

Unter der Federführung von Gemeinderat Rolf Sieber, der für den Tiefbau zuständig ist, und Gemeindearbeiter Fredy Fehr holte man Offerten ein und entschied sich für einen Kompromiss zwischen Wünschbarem und Zahlbarem. An der Budget-Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2018 wurden die vorgesehenen 30000 Franken ohne Diskussion gutgeheissen. Ein Hersteller von Spielplatzgeräten aus dem Kanton Obwalden bekam den Zuschlag für die neuen Bauten.

Eine Präzisionsarbeit

Bruno Sigrist hatte inzwischen seinen Traktor mit dem Anhänger so positioniert, dass der Teleskop-Stapler, der von Werner Zimmermann mit leichter Hand geführt wurde, den grossen Holzturm aufladen, hochheben und schwenken konnte. Die Landung des Spielturms war eine Präzisionsarbeit, denn seine vier Pfosten mussten in die vorher ausgehobenen und mit einem Betonfundament ausgelegten Löcher gefügt werden.

Ob beim Ausheben der Löcher richtig gerechnet wurde und jeder Pfosten an seinem vorgesehenen Platz landen würde? Beim ersten Senken klappte es. Ganz leicht mussten Fredy Fehr und Stefan Wüest den Turm beim Senken korrigieren, dann stand er gerade aufgebaut und sicher auf seinen Pfosten. Nun fehlte nur noch das Holzhäuschen, das in einem zweiten Arbeitsgang mittels Teleskop-Stapler hinübergehoben wurde, dann war der Turm aufgebaut. Danach wurden die Pfosten einbetoniert und mit Erde überdeckt.

Erstellt: 09.04.2019, 17:45 Uhr

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