Lufingen

«Eingangstor» für Ziegelei genehmigt

Die Pläne zur Grossüberbauung Ziegelei in Lufingen sind an der Gemeindeversammlung ein weiteres Mal angepasst worden. Es geht um ein Überbleibsel.

Im Sommer 2013 wurde die Ziegelei in Lufingen dem Erdboden gleichgemacht.

Im Sommer 2013 wurde die Ziegelei in Lufingen dem Erdboden gleichgemacht. Bild: Sibylle Meier

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Ein besonders Bauwerk in Lu­fingen hat an der Gemeindeversammlung einen besonderen Stellenwert erhalten. Gemeint ist das sogenannte Haus Furrer, das letzte Überbleibsel der alten Ziegelei an der Zürcherstrasse. Das Furrer-Haus diente einst als Wohngebäude für die Ziegelei­besitzer. Nun soll das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt werden und optisch als «Eingangstor» in die geplante Wohnüberbauung auf dem Ziegeleiareal integriert werden.

Neues Baufeld geschaffen

Dazu ist eine Teilrevision des ­Gestaltungsplans notwendig. So wird rund um das Gebäude ein neues Baufeld geschaffen. Weil dieses zur Kernzone gehört, werden die Geschosszahlen und Gebäudehöhen von den Vorgaben der Kernzone übernommen. Das bedeutet, dass die neuen Gebäude auf dem Feld nicht höher als 7,5 Meter sein und maximal zwei Voll- und zwei Dachgeschosse beinhalten dürfen. Die 45 anwesenden Stimmberechtigten (3,1 Prozent) genehmigten die Revision am Freitagabend bei zwei Enthaltungen.

Einstimmig genehmigten sie auch den Voranschlag 2018 der Politischen Gemeinde. Darin steht einem Aufwand von rund 11,7 Millionen Franken ein Ertrag von rund 11,2 Millionen Franken gegenüber. Der Gemeinderat rechnet demnach mit einem Defizit von rund einer halben Million Franken. Der Steuerfuss der Politischen Gemeinde bleibt bei 89 Prozent. Zusammen mit dem bereits festgesetzten Ansatz der Sekundarschule Embrach-Oberembrach-Lufingen ergibt sich ein Gesamtsteuerfuss von 109 Prozent. In der Investitionsrechnung sind Ausgaben von rund einer Million Franken und Einnahmen von rund 100 000 Franken vorgesehen, was zu Netto­investitionen von rund 900 000 Franken führt.

Nur noch Embrach fehlt

Wie alle Talgemeinden hatten die Lufinger an der Gemeindeversammlung auch über die Statutenrevision des Zweckverbands Regionales Alterszentrum Embrachertal zu befinden. Auch diesen Antrag genehmigten die Stimmberechtigten einstimmig. Nun fehlt nur noch die Zustimmung Embrachs.

Erstellt: 04.12.2017, 11:02 Uhr

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