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Einmal im Minus, einmal im Plus

Während die politische Gemeinde für 2017 ein Defizit vorsieht, rechnet die Schulgemeinde mit einem Ertragsüberschuss.

Neben dem alten Trakt des Alterszentrums (rechts) wird derzeit der Erweiterungsbau realisiert.
Neben dem alten Trakt des Alterszentrums (rechts) wird derzeit der Erweiterungsbau realisiert.
zvg

Ein konsolidiertes Defizit von 7,4 Millionen Franken – damit rechnet die beiden Gemeinden von Wallisellen. Am Montagabend präsentierten Gemeinderat und Schulpflege anlässlich der Orientierungskonferenz, an der jeweils die Geschäfte der kommenden Gemeindeversammlung vorgestellt werden, für die laufende Rechnung rote Zahlen. Das budgetierte Minus für 2017 setzt sich zusammen aus einem Aufwandüberschuss der politischen Gemeinde von 8,7 Millionen Franken und einem Ertragsüberschuss der Schulgemeinde von 1,3 Millionen Franken. Insgesamt steht bei der Politischen Gemeinde dem Aufwand von 108,4 Millionen Franken ein Ertrag von 99,7 Millionen Franken gegenüber. Die Schulgemeinde rechnet mit einem Aufwand von 45,6 Millionen Franken und einem Ertrag von 46,9 Millionen Franken. Der Gesamtsteuerfuss soll unverändert bei 97 Prozent bleiben (Politische Gemeinde: 49 Prozent, Schulgemeinde 48 Prozent).

Die Investitionsrechnung 2017 weist bei der Schulgemeinde 1,7 Millionen Franken, bei der politischen Gemeinde 37,4 Millionen Franken aus. Gemäss Tobias Meier Kern, Finanzvorsteher der politischen Gemeinde, werden in den nächsten Jahren im Bereich Liegenschaften wegen aufgestauten Unterhalts oder wegen des allgemeinen Wachstums der Gemeinde hohe Investitionen fällig – sowohl im Verwaltungs- als auch im Finanzvermögen. Dies würde zu Abschreibungen führen und die Laufenden Rechnungen belasten.

Energie sparen im Hallenbad

Als zweites Geschäft der politischen Gemeinde wird für die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage aus der Fortluft im Hallenbad ein Kredit von rund 550 000 Franken beantragt. Diese Investitionen würden mit Einsparungen der Energie von rund 90 000 Franken pro Jahr in fünf Jahren amortisiert. Denn Messungen der Fortluft – also die ins Freie geblasene Abluft – hätten gezeigt, dass die bezogene Fernwärme durch die geplante Rückgewinnung beträchtlich reduziert werden könnte. Zudem könne die neue Anlage in das bestehende Heizungs- und Lüftungssystem eingebunden werden.

Als letztes Traktandum steht die Revision zur Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlagen (SEVO) an. Darin wird das Ableiten, Versickern und Behandeln von Abwasser auf dem ganzen Gemeindegebiet geregelt wird. Wie es in der Weisung heisst, berücksichtig die Revision der SEVO die Empfehlungen der kantonalen Musterverordnung des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft.

Über alle drei Geschäfte werden die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember befinden.

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